Handgelenkeinsatz im Tennis
Handgelenk- und Unterarmaktionen erfüllen verschiedene Funktionen in Abhängigkeit von der Spielsituation. Man unterscheidet hierbei konstante Bedingungen ohne Zeitdruck (Aufschlag) von variablen Bedingungen (Grundschlag und Return) mit hohem bis höchsten Zeitdruck. Innerhalb dieser vielfältigen Koordinationsanforderungen geht es stets darum, einen Kompromiß zwischen Präzision und Geschwindigkeit der Schlagausführung zu finden, um erfolgreich zu spielen.
Zusammenfassung
Zusammenfassend kann gesagt werden, daß dem Handgelenkeinsatz angesichts der Situationsvielfalt eine sehr variable Rolle zukomt. Einerseits stellt er den entscheidenden Mechanismus für das Erzielen hoher Schlägergeschwindigkeiten dar, andererseits ist er maßgeblich an der Präzision des Treffmusters auf dem Schläger beteiligt. Dies spielt insbesondere beim Return eine wichtige Rolle, wobei sich zeigt, daß Spieler unterer Klassen häufig überfordert sind. Vieles deutet darauf hin, daß durch häufiges, dezentrales Treffen tennistypische Krankheitsbilder entstehen.
| Schlagworte: | |
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| Notationen: | Spielsportarten Trainingswissenschaft |
| Sprache: | Deutsch |
| Online-Zugang: | http://www.tennisturnier.de/ressort/Heinz/HTML/HK01.htm |
| Dokumentenarten: | Forschungsergebnis |
| Level: | hoch |