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Problems of the Ability of umpires, referees, referees' assistants and touch judges to observe and decide occurences in sport

Im Sport werden hohe Anforderungen an die Beobachtungs- und Beurteilungsleistung von Kampf-, Schieds- und Linienrichtern gestellt. Umstrittene Schiedsrichterentscheidungen und faktische Fehlurteile - mit teilweise spiel- bzw. wettkampfentscheidenden Auswirkungen - kommen selbst im professionalisierten Sport immer wieder vor. Eine wesentliche Voraussetzung für richtiges "Entscheiden und Urteilen im Sport stellt die optimale (meist visuelle) Wahrnehmung und Informationsaufnahme dar. Der Beitrag soll einen Überblick über Probleme bei der Bewegungsbeobachtung und -beurteilung durch Kampf-, Schieds- und Linienrichter geben und deren sinnesphysiologische Ursachen aufzeigen. An Beurteilungssituationen wie "In oder "Out bzw. der Fußfehlerentscheidung im Tennis wird empirisch aufgezeigt, dass -auch aufgrund von regelbedingten Anforderungen - die visuelle Informationsaufnahme und -verarbeitung häufig grenzwertig beansprucht, z.T. sogar überfordert werden.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Sozial- und Geisteswissenschaften Spielsportarten
Veröffentlicht in:Psychologie und Sport
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: 2002
Ausgabe:Schorndorf 9(2002)4, S. 133 - 144, 4 Abb., 7 Tab., 29 Lit.
Online-Zugang:http://psychologie-und-sport.org
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch mittel