A notational analysis of elite tennis strategy

Es wurden die Einzeldisziplinen aller Grand Slam Turniere zwischen 1997 und 1999 analysiert, um den Einfluss des Geschlechts der Spieler und des Spielfeldes auf die Tennisstrategie der Elite zu ermitteln. Die Ballwechsel im Frauen-Einzel waren signifikant länger (7,1+/-2,0 s) als die im Männer-Einzel (5,2+/-1,8 s). Die Ballwechsel bei den Australian Open betrugen 6,3+/-1,8 s, bei den French Open 7,7+/-1,7 s, beim Wimbledon 4,3+/-1,6 s und bei den US Open 5,8+/-1,9 s. Die Ballwechsel waren bei den French Open signifikant länger als bei allen anderen Turnieren und beim Wimbleton signifikant kürzer als bei allen anderen Turnieren. Im Frauen-Einzel waren 52,8+/-12,4% der Punkte Grundlinienballwechsel. Das waren signifikant mehr als bei den Männern (28,6+/-19%). Der Anteil der Grundlinieballwechsel bei den French Open (51,9+/-14,2% der Punkte) war signifikant größer als bei den Australian Open (46,6+/-12,5%), beim Wimbledon (19,7+/-19,4%) und bei den US Open (35,4+/-19,5%). Die Ergbnisse zeigen, dass sowohl Geschlecht der Spieler als auch Spielfläche einen signiikanten Einfluss auf die Einzeldisziplinen bei Grand Slam Turnieren haben.
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Bibliographic Details
Subjects:
Notations:sport games
Published in:Journal of Sports Sciences
Language:English
Published: 2001
Edition:London 19(2001)2, S. 107 - 115, 4 Abb., 7 Tab., 16 Lit.
Document types:article
Level:advanced intermediate