Einfluss von Ermüdung auf die komplexe Stabilisationsfähigkeit der unteren Extremität bei Perturbationen

Eine reduzierte Muskelkraft durch ermüdende Belastungen, etwa gegen Ende eines Trainings oder eines Wettkampfes, kann vor allem in Non-contact-Situationen (z.B. Richtungswechsel) zu Verletzungen der unteren Extremität führen. Bislang fehlen Untersuchungen mit gezielten komplexen und sportspezifischen Perturbationssituationen im ermüdeten Zustand. Ziel der hier vorgestellten Studie war daher die Erfassung des Einflusses von Ermüdung auf die funktionale Stabilisationsfähigkeit der unteren Extremität während einer Perturbation. Zudem wurden die Effekte einer intensiven Intervallbelastung versus einer kurzen, hochintensiven, lokalen Ermüdung auf die funktionale Stabilisationsfähigkeit der unteren Extremität während einer Perturbation untersucht. Drittens erfolgte eine Analyse des Einflusses einer Erholungsphase auf die funktionale Stabilisationsfähigkeit der unteren Extremität während einer Perturbation. 43 Leistungssportler beider Geschlechter aus Spielsportarten nahmen an der Untersuchung teil. Verf. stellen Methodik und Ergebnisse vor und ziehen in der abschließenden Diskussion Schlussfolgerungen für das präventive Training in den Spielsportarten. (Messerschmidt)
© Copyright 2015 BISp-Jahrbuch Forschungsförderung 2014/15. Veröffentlicht von Sportverlag Strauß. Alle Rechte vorbehalten.

Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Trainingswissenschaft Spielsportarten
Veröffentlicht in:BISp-Jahrbuch Forschungsförderung 2014/15
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Köln Sportverlag Strauß 2015
Online-Zugang:http://my.page2flip.de/2895682/5915656/6094446/html5.html#/22
Seiten:21-32
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch