Cardiac death in sports

Internationale Daten zum plötzlichen Herztod im Sport werden mit zwei Untersuchungen holländischer Wissenschaftler (1983 und 1998) verglichen. Die letztere Studie schließt nicht nur den plötzlichen Herztod, sondern auch myokardiale Infekte und erfolgreiche Reanimationen ein. Ein anderer wichtiger Aspekt der Studie ist der Vergleich mit Kontrollpersonen. In den zehn Jahren zwischen den beiden Studien konnte kein alarmierender Anstieg des pläötzlichen herztods im Sport in Holland festgestellt werden. Einige pathologische Bedingungen (hypertrophe Kardiomyopathie, Erkrankung der Koronararterie sowie kongenitale Abnomitäten) und Mechanismen (Apnoe und stumpfes Thoraxtrauma), die zum plötzlichen Herztod beim Sport oder unter Belastung führen können, sollten jedoch mit Sorgfalt betrachtet werden. Erläutert wird die begrenzte Nützlichkeit von Screeningprogrammen. Die häufigsten Ursachen für den Tod in den Wassersportarten werden erläutert (z.B. längere Apnoe im wasserspringen, Schwimmen und Synchronschwimmen) oder altersbezogene Erkrankungen bei den Masters. Am Schluß des Beitrags werden Konsequenzen gezogen für eine bessere Führung und Anleitung der Sportler durch Trainer und Ärzte. Unterstrichen wird die Nortwendigkeit der unbedingten Aufklärung der Todesfälle, um mehr Einsicht in die Ursachen, insbesondere im Spitzensportbereich, zu bekommen.
© Copyright 1997 Proceedings XII FINA World Congress on sports medicine, April 1997 Göteborg, Sweden. All rights reserved.

Bibliographic Details
Subjects:
Notations:biological and medical sciences endurance sports
Published in:Proceedings XII FINA World Congress on sports medicine, April 1997 Göteborg, Sweden
Language:English
Published: 1997
Edition:Göteborg: FINA / Svensk Simförbundet (Hrsg.), 1997. - S. 114 - 120: 1 Abb., 4 Tab., 8 Lit.
Document types:book
Level:advanced intermediate