Characteristics of the early flight phase in the Olympic ski jumping competition

(Eigenschaften der frühen Flugphase beim olympischen Skisprung-Wettbewerb)

Early flight phase (approximately 40 m) of the athletes participating in the final round of the individual large hill ski jumping competition in Salt Lake City Olympics was filmed with two high-speed pan & tilt video cameras. The results showed that jumpers` steady flight position was almost completed within 0.5 s. The most significant correlation with the length of the jump was found in the angle between the skis and body (r=.714, p.001 at 1.1 s after the take-off). This particular phase seemed to be important because the ski angle of attack was also related to the jumping distance at the same phase. Although the more upright ski position relative to flight path resulted in longer jumping distance, the winner of the competition had significantly lower ski position as compared to the other good jumpers. This may be due to the high altitude (>2000 m) of the ski jumping stadium in this competition. Because of the low air density, the aerodynamic forces were also low and this probably caused less skilful jumpers to lean too much forward at this phase. Maintenance of speed seemed to be emphasized in this particular competition. Die frühe Flugphase (etwa 40 m) der Athleten, die am Finale der Einzelkonkurrenz von der Großschanze bei den Olympischen Spielen von Salt Lake City teilnahmen, wurde mit zwei schwenk- und neigbaren Hochgeschwindigkeits-Videokameras gefilmt. Die Ergebnisse zeigten, dass die Springer in den meisten Fällen innerhalb von 0.5 s eine stabile Flugposition einnahmen. Die stärkste Korrelation mit der Weite des Sprungs wurde für den Winkel zwischen Ski und Körper (r =.714, p .001 bei 1.1 s nach dem Absprung) ermittelt. Diese besondere Phase schien wichtig zu sein, weil der Skianstellwinkel auch mit der Sprungweite in derselben Phase verbunden war. Obwohl die aufrechtere Skihaltung bezogen auf die Flugphase zu größeren Sprungweiten führte, hatte der Sieger der Konkurrenz eine bedeutend flachere Skihaltung verglichen mit den anderen guten Springern. Das kann auf die große Höhe (> 2000 m) des Skisprung-Stadions in diesem Wettkampf zurückzuführen sein. Wegen der geringen Luftdichte waren auch die aerodynamischen Kräfte gering, was wahrscheinlich weniger erfahrene Springer dazu veranlasste, sich in dieser Phase zu sehr nach vor zu neigen. Die Erhaltung der Geschwindigkeit schien in diesem Wettkampf eine besondere Rolle zu spielen.
© Copyright 2005 Journal of Biomechanics. Elsevier. Alle Rechte vorbehalten.

Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Naturwissenschaften und Technik Kraft-Schnellkraft-Sportarten
Veröffentlicht in:Journal of Biomechanics
Sprache:Englisch
Veröffentlicht: 2005
Online-Zugang:http://www.jbiomech.com/article/S0021-9290(04)00512-3/abstract
Jahrgang:38
Heft:11
Seiten:2157-2163
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch