Biomechanik des Skisprungs

Verf. ermittelten jeweils vom gesamten Sprungverlauf im Wettkampf von 83 Skispruengen mittels drei geeichter Hochfrequenz-Filmkameras Daten, von denen die von 30 selektierten Spruengen zur biomechanischen Analyse herangezogen wurden. In der Analyse gingen folgende Variablen ein: 1. Geschwindigkeit; 2. Winkel, und zwar jeweils unterteilt in verschiedene Arten. Aufgrund der hypothetisch angenommenen Bedeutung fuer die Gesamtleistung wurde der Absprung einer gesonderten Analyse unterzogen. Aus der Korrelierung verschiedener Variablen und den biomechanischen Profilen ergaben sich u.a. folgende Ergebnisse: 1. Notwendigkeit einer schnellen Ausfuehrung des Absprungs bei moeglichst grosser Naehe zum Schanzentisch (Realisierung auf 6,7 m bei 0,25 sec); 2. Abhaengigkeit der Sprungweite vom Absprungwinkel und der Geschwindigkeit, die sich bei bestimmten Winkelverhaeltnissen ergibt; 3. Maximierung des vertikalen Auftriebs zur weiteren Leistungsverbesserung. Verf.-Referat
© Copyright 1974 Leistungssport. Philippka Sportverlag. Veröffentlicht von Limpert Verlag GmbH. Alle Rechte vorbehalten.

Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Kraft-Schnellkraft-Sportarten Naturwissenschaften und Technik Trainingswissenschaft
Veröffentlicht in:Leistungssport
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Frankfurt/Main Limpert Verlag GmbH 1974
Ausgabe:4(1974)6, S. 431-450
Online-Zugang:https://open-archive.sport-iat.de/ls/1974_6_431-450_Paavo.pdf
Jahrgang:4
Heft:6
Seiten:431-450
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch