Aufgabenspezifische Ermüdung im Sportschießen

Das Ziel der vorliegenden Arbeit bestand darin mithilfe von verbesserten Methoden zu prüfen, ob ein veränderter Beitrag des Gehirns (spezifisch der Motorkortex) zumindest teilweise erklären kann, warum Unterschiede in der neuromuskulären Aktivierung bei positions- versus kraftkontrollierten Kontraktionen bestehen.Das wichtigste Ergebnis der Studie war eine signifikant vergrößerte Hemmung durch subTMS bei den positionskontrollierten Kontraktionen im Vergleich zu kraftkontrollierten Kontraktionen. Diese Hemmung wurde im Zielmuskel m. interosseus dorsalis durch Oberflächenelektromyographie erfasst und berechnet. Um die Hemmung sichtbar zu machen wird das individuell gemittelte Elektromyogramm über 80 einzelne Versuche mit subTMS vom gemittelten Elektromyogramm ohne subTMS subtrahiert (Davey et al., 1994). Die Hemmung im Oberflächenelektromyogramm dauerte 9,30 ± 4,36 ms (Mittelwert und Standardabweichung) für die Kontraktionen mit Feedback bezüglich der Kraft und 13,90 ± 7,51 ms für die Kontraktionen mit Feedback über die Gelenkposition (F = 7,284, P = 0,02).
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Trainingswissenschaft technische Sportarten
Veröffentlicht in:BISp-Jahrbuch Forschungsförderung 2009/10
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Bonn 2010
Online-Zugang:http://www.bisp.de/cln_099/nn_113306/SharedDocs/Downloads/Publikationen/Jahrbuch/Jb__200910__Artikel/Gollhofer__183__185,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/Gollhofer_183_185.pdf
Seiten:183-185
Dokumentenarten:Buch
Level:hoch