Anaerobic power, creatine kinase activity, lactate concentration, and acid-base equilibrium changes following bouts of exhaustive strength exercises
(Veränderungen der anaeroben Leistung, der Kreatinkinaseaktivität, der Laktatkonzentration und des Säure-Basen-Verhältnisses nach erschöpfendem Krafttraining)
Zehn Bodybuilder und Gewichtheber absolvierten ein hoch anstrengendes ermüdndes Krafttraining sowohl für die oberen als auch die unteren Gliedmaßen. Das Training beinhaltete 10 progressive Sets Kniebeugen für die Beine und 10 progressive Sets Bankdrücken für die Arme. Zur Bewertung der anaeroben Leistung wurden drei 30-s-Wingarte-Tests durchgeführt: nach einer zweitägigen Ruhephase sowie 10 min und 24 h nach der erschöpfenden Belastung. Blutentnahmen erfolgten in Ruhe sowie 5 min und 24 h nach der Belastung zur Bestimmung der Kreatinkinaseaktivität (CK), der Laktatkonzentration (La) sowie von Veränderungen im Säure-Basen-Gleichgewicht.
Ergebnisse:
Die relative äußere Arbeit (Wt), die unmittlbar nach den Kraftübungen ermittelt wurde, verringerte sich sowohl für die Arme als auch für die Beine signifikant, wohingegen die relative maximale Leistung (Pmax) keine signifikanten Veränderungen zeigte. Ein Rückgang auf die Ausgangswerte innerhalb von 24 Stunden konnte für Pmax in Armen und Beinen, für Wt nur in den Armen festgestellt werden. Nach der Belastung war die Laktatkonzentration in den Beinen nahe drei Mal so hoch wie in den Armen, sie blieb über 24 h nach der Belastung hinweg leicht erhöht. Die CK-Aktivität stieg 10 min nach der intensiven Belastung signifikant an und erhöhte sich auf signivikant höhere Werte 24 h nach der Belastung. Die Serum-CK-Werte stehen nicht in Beziehung zur Muskelmasse, die an der Belastung beteiligt war. Die Veränderungen des Säure-Basen-Gleichgewichts waren unmittelbar nach der Belastung signifikant unterschiedlich, kehrten aber nach 24h wieder auf das Ausgangsniveau zurück.
Schlussfolgerung:
Die beiden untersuchten anaeroben Kraft-Merkmale Pmax und Wt reagierten in den unteren und oberen Extremitäten unmittelbar nach der Belastung sowie 5 min und 24 h danach signifikant unterschiedlich, wohingegen die Blutparameter LA, CK und pH sich nur unmittelbar nach der Belastung unterschieden.
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| Schlagworte: | |
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| Notationen: | Biowissenschaften und Sportmedizin Kraft-Schnellkraft-Sportarten |
| Veröffentlicht in: | The Journal of Strength and Conditioning Research |
| Sprache: | Englisch |
| Veröffentlicht: |
2001
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| Ausgabe: | Colorado Springs 15(2001)3, S. 357-361, 1 Abb., 1 Tab., 20 Lit. |
| Dokumentenarten: | Artikel |
| Level: | hoch mittel |