4021003

Krafttraining beim Rudern. Möglichkeiten und Grenzen verschiedener Trainingsmethoden. Abstract.

Bis Mitte dieses Jahrzehnts war das Krafttraining am Dortmunder Ruderleistungszentrum vornehmlich durch ein Kraftausdauertraining mit bis zu 5 Kreisen und 8D Wh/Serie geprägt. Nach anfänglich guten Erfolgen erwiesen sich diese Trainingseinheiten als stark belastend, so dass alternative Methoden in das Krafttraining der Leistungsruderer Eingang fanden. Mit Beendigung des letzten Olympiazyklus wurde ein methodischer Paradigmenwechsel zu weniger belastenden Krafttrainingsfarmen mit dem Ziel des Muskelaufbaus und einer Erhöhung des maximalen Kraftniveaus vollzogen. Viele Übungen für einzelne Muskelgruppen wurden durch wenige, aber komplexe Übungsformen mit dynamischen und koordinativen Merkmalen ersetzt. Durch ein Muskelaufbautraining (MA) im Wiederholungsbereich von 10-5 Wh/Serie wird eine Hypertrophie verschiedener Muskelfasern des FT-Typs bereits in der Vorbereitungsphase (s. Abb. 1) angestrebt. Kennzeichnend für das intramuskuläre Koordinationstraining (IK) sind eine weitere Umfangserniedrigung und eine Steigerung der Intensität mit dem Ziel einer verbesserten Rekrutierung und Synchronisierung der motorischen Einheiten in der Wettkampfsaison.
© Copyright 2010 Rudersymposium 2010. Abstracts. Veröffentlicht von Technische Universität. Alle Rechte vorbehalten.

Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Ausdauersportarten
Veröffentlicht in:Rudersymposium 2010. Abstracts
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Dortmund Technische Universität 2010
Online-Zugang:http://www.hs.tu-dortmund.de/rudersymposium/abstracts/pdf-dateien/3-8-heyden-krafttraining-beim-rudern.pdf/view?searchterm=heyden
Seiten:43
Dokumentenarten:Kongressband, Tagungsbericht
Level:hoch