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Entwicklungstendenzen im Rudersport im Olympiazyklus 1996/2000, dargestellt am Beispiel der Disziplingruppe Männer-Skull

(Developmental trends in rowing during the Olympic cycle 1996-2000 - the example of male skull rowing)

Die seit Jahren festgestellte Entwicklung der Prognosegeschwindigkeit hat sich auch im Olympiazyklus 1996-2000 fortgesetzt. Einfluss auf die Leistungsentwicklung haben verschiedene Faktoren, und diese liegen nicht nur im trainingsmethodischen Bereich. Die Wettkampfstruktur zur Realisierung der Prognosezeiten ist durch eine hohe mittlere Geschwindigkeit gekennzeichnet, und die leistungsphysiologischen Grundlagen liegen nach wie vor im hohen Niveau der aeroben Kraftausdauer. Die daraus abgeleitete Trainingsstruktur ist dominierend auf dieses Ziel ausgerichtet. Die Trainingsumfänge und -inhalte der letzten zehn Jahre zur Vorbereitung von Spitzenruderern auf Weltmeisterschaften und Olympische Spiele haben sich allerdings auf Grund der äußeren Rahmenbedingungen kaum geändert. Wenn diese aber nicht geändert werden können, ist die schlussfolgernde Konsequenz die weitere Qualifizierung der vorhandenen Möglichkeiten mit besonderer Schwerpunktsetzung auf die Auswahl und Förderung des Nachwuchses.
© Copyright 2001 Zeitschrift für Angewandte Trainingswissenschaft. Meyer & Meyer Verlag. All rights reserved.

Bibliographic Details
Subjects:
Notations:endurance sports
Published in:Zeitschrift für Angewandte Trainingswissenschaft
Language:German
Published: Aachen 2001
Online Access:https://open-archive.sport-iat.de/sponet/175651.pdf
Volume:8
Issue:1
Pages:33-41
Document types:article
Level:advanced