Relationships between rigging set-up, anthropometry, physical capacity, rowing kinematics and rowing performance
(Zusammenhang zwischen Takelage, Anthropometrie, physischer Kapazität sowie der Kinematik und Leistung beim Rudern)
Ziel der Studie war die Aufhellung des Zusammenhangs zwischen Takelage, Anthropometrie, physischer Kapazität sowie der Kinematik und Leistung beim Rudern. An dem Experiment nahmen 15 Elite-Skuller (Einer) teil. Die von jedem der Teilnehmer bevorzugte Takelage-Einstellung wurde unter Einbeziehung verschiedener Einstellungsparameter quantifiziert.
Die Ruderleistung wurde anhand der 00-m-Leistung bei den Australian National Selection Trials bewertet. Außerdem erfolgte eine Quantifizierung ausgewählter anthropometrischer Parameter.
Ergebnisse:
Verschiedene Variable der Takelage korrelierten signifikant miteinander und mit verschiedenen anthropometrischen Variablen sowie der physischen Kapazität und den kinematischen Variablen. Die individuellen Variablen mit der höchsten Korrelation zur Wettkampfleistung waren die 2-km-Ergometerzeit, Körpergewicht, Körpergröße, Ruderlänge und Kraft.
Die Ergebnisse zeigen, dass die schnellsten Ruderer in der Regel am größten und am kräftigsten sind und dass diese größeren Körperbaudimensionen sich in der Wahl der Takelage widerspiegeln. Die Takelage-Einrichtung selbst ist keine der primären Determinanten der Ruderleistung aber eine Konsequenz dessen, dass schnellere Ruderer größer und kräftiger sind und ihre Takelage entsprechend einstellen. Für die Maximierung der Ruderleistung scheint es wichtig zu sein, die Takelage des Bootes optimal auf die individuellen körperbaulichen und physischen Parameter abgestimmt einzustellen.
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| Schlagworte: | |
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| Notationen: | Ausdauersportarten |
| Veröffentlicht in: | Sports Biomechanics |
| Sprache: | Englisch |
| Veröffentlicht: |
Edinburgh
2004
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| Jahrgang: | 3 |
| Heft: | 2 |
| Seiten: | 221-235 |
| Dokumentenarten: | Artikel |
| Level: | hoch mittel |