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Propulsive efficiency of rowing

(Vortriebswirkungsgrad im Rudern)

Mit telemetrischen Methoden wurden bei 21 Bootsbesatzungen im Rudern Winkel am Ruder, die Kräfte am Schaft, Bootgeschwindigkeiten und Beschleunigungen gemessen. Berechnet wurden Werte für die nicht genutzte Energie, die Effektivität des Vortriebes durch das Ruderblatt und Veränderungen der Bootsgeschwindigkeit. Schlagfrequenz und die durchschnittliche Bootsgeschwindigkeit hatten einen positiven Effekt auf den Vortrieb durch die Ruderblätter, sie senkten aber den Wirkungsgrad des Bootes. Ein höheres Verhältnis zwischen der durchschnittlichen und der maximalen Kraft am Schaft steigert den Wirkungsgrad des Ruderblattes (r =0.48). Kürzere Vortriebphasen, in denen kein Ruderschlag ausgeführt wird, steigern den Wirkungsgrad des Bootes (r=-0.69). Eine Verbesserung des Wirkungsgrades des Ruderblattes könnte die Leistung beim Rudern mehr beeinflussen (3-5%) als die Verbesserung des Wirkungsgrades der Bootsgeschwindigkeit (0.5-0.8%).
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Naturwissenschaften und Technik Ausdauersportarten
Veröffentlicht in:ISBS - Conference Proceedings Archive (Konstanz)
Sprache:Englisch
Veröffentlicht: 1999
Ausgabe:Perth: Cowan University (Hrsg.), 1999. - S. 69 - 72, 2 Tab., 3 Abb., 8 Lit,.
Dokumentenarten:Kongressband, Tagungsbericht
Level:hoch mittel