Lower limb activity patterns in females during maximal ergomater rowing: Differences due to level of competition
Die EMG-Kurven lassen den Schluß zu, daß die Ruderer der nationalen Klasse die Ein-Gelenks-Muskeln gluteus maximus und vastus lateralis näher an ihrer Maximalkraft nutzten als die Zwei-Gelenks-Muskeln rectus femoris und biceps femoris. Diese Situation kehrte sich bei Ruderern auf Vereinsniveau in ihr Gegenteil. Es kam zu Leistungseinsparungen im Hüft- und im Kniegelenk, wenn die Leistung der Gelenkmomente ein entgegengesetztes Vorzeichen hatten (Prilutskii et al., 1992). Das trifft für beide Gruppen von Ruderern im Bereich 22 % bis 35 % des Ruderschlages zu. Allerdings kommt es beim Vereinsruderer durch die größere Spannung der Zwei-Gelenks-Muskeln zu einer Krafttransmissionsinitiierung vom Kniegelenk zum Hüftgelenk in dem er ein hohes Festigkeitsniveaus im Kniegelenk aufrechterhält. Das kann als eine Ursache dafür angesehen werden, daß die Ruderer der nationalen Leistungsklasse ein höheres Niveau der mechanischen Effektivität erreichten (1.32 J pro Joule externer Arbeit). Im Vergleich dazu erreichten die Vereinsruderer ein Niveau von 1.44 J oule pro /Joule externer Arbeit.
© Copyright 1997 XVIth ISB Tokyo Congress, August 25 - 29, 1997. Book of Abstracts. All rights reserved.
| Subjects: | |
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| Notations: | technical and natural sciences endurance sports |
| Published in: | XVIth ISB Tokyo Congress, August 25 - 29, 1997. Book of Abstracts |
| Language: | English |
| Published: |
1997
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| Edition: | Tokyo: ISB (Hrsg.), 1997. - S. 21: 2 Abb. |
| Document types: | congress proceedings |
| Level: | advanced intermediate |