Skovyvanie kak sposob sozdanija lokal'nogo preimusestva

Zur Methode des "Bindens" (Fesseln) des Gegners, um in "Schiebekämpfen" (ohne Wertung, Kampfrichterurteil) eine Überlegenheit am Ort über den Gegner herauszuholen. Durch die Einteilung in Gewichtsklassen und prinzipiell gleiche Trainings- und Ausbildungssysteme treffen heute im Ringkampf Gegner aufeinander, die im Wesentlichen als gleichstark weil vom Körperbau, der Entwicklung der körperlichen Fähigkeiten und den technischen Fertigkeiten her keine bedeutenden Unterschiede mehr vorhanden sind. Ein Sieg in einem Kampf bedarf jedoch der Herstellung einer Überlegenheit über den Gegner. Im Ringen ist die Situation so, daß ein Vorteil nur sehr selten durch kombinierte Aktionen/Kampfhandlungenn erzielt wird. Für bestimmte Aktionen erhält der Angreifende Punkte, meist jedoch geht der Kampf dann im Stehen weiter - so wie er begann und ohne Überlegenheit eines der beiden Kämpfer. Im Ringen vergeht heute ein Großteil der Zeit als "kontakloser Schiebekampf", d.h. Zeit, in der sich beide Sportler gegenüberstehen oder knien und auf eine Aktion des Gegners warten. Die spannungsgeladene Situatiion wird nur von Zeit zu Zeit durch kurze Berührungen von Kopf, Schulter odser Arm des Gegners unterbrochen. Dies kann zwei Folgen haben: Entweder (meistens) "taucht" der andere Sportler unter den Beinen des "Angreifers" hindurch, oder (seltener) beide "agieren" gleichzeitig und es kommt zum Zusammenstoßen der Köpfe und evtl. sogar Verletzungen. Außergewöhnlich talentierte, überlegene Ringer realisieren schnelle Beinangriffe ebenso wie dem entgegengesetzte Handlungen in Verteidigungsvarianten. Somit zeigen sie sich im gesamten Ksampf in überlegener Position. Ein Sportler von solcher Außergewöhnlicchkeit ist z.B. Olympiasieger Arsen Fadzaev. Die Theorie der Überlegenheit am Ort hat alte Wurzeln und entstammt den asiatischen Kampfkünsten. Gerade die Überraschungseffekte, die Plötzlichkeit einer Aktion sind die Grundlage für das Erreichen einer Überlegenheit im Angriff. Die Theorie der örtlichen Überlegenheit sollte einen führenden Platz einnehmen, da sie siegentscheidend ist. Verf. erläutert die Situation in einem "Schiebekampf", in dem der nach einem Angriff sich verteidigende Sportler nur drei Möglichkeiten der Reaktion hat: 1. Belassen der Hände am Gegner ohne Befreiung aus dem Griff (passive Variante), 2. Versucch der Befreiung aus dem Griff (Verteidigungsvariante), 3. Aktives Einschalten in den Kampf um die Umklammerung (aktive Variante). Zusammenfassend kann gesagt werden, daß die Theorie der Schaffung einer örtlichen Überlegenheit erst am Anfang ihrer Entwicklung steht. Die Praxis zeigt, daß einige Sportler ihre Elemente beherrschen und so zu Siegen und Erfolgen kommen. Um diese Erfolge im Wettkampf erzielen zu können bedarf es der Schaffung und praktischen Umsetzung einer Trainingsmethodik, in der die Erarbeitung der Elemente des Bindens (Bedrängens, Fesselns) mit dem Ziel des Erreichens einer Überlegenheit einen entscheidenden Platz einnimmt.
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Bibliographic Details
Subjects:
Notations:combat sports
Published in:Fiz. obraz. sibiri
Language:Russian
Published: 1997
Edition:Omsk 1(1997)5, S. 47-52
Document types:article
Level:advanced intermediate