Entwicklung eines 9-D-Messdiskus für die Trainings- und Leistungsdiagnostik

In den leichtathletischen Wurfdisziplinen lässt sich die sportliche Leistung sehr gut anhand der erzielten biomechanischen Abwurfparameter einordnen. Zu den wichtigsten zählen der Abwurfwinkel, die Abwurfgeschwindigkeit, der Anstellwinkel und, im Fall des Diskuswerfens, die Drehgeschwindigkeit um die Symmetrieachse (Hubbard & Cheng, 2007; Hildebrand, Schüler & Waldmann, 2009). Die Analyse des Beschleunigungs- Zeit-Verlaufs kann hierbei wichtige Detailinformationen liefern und den Trainingsprozess nachhaltig unterstützen. Beim Diskuswerfen muss hierbei insbesondere zwischen tangentialen und zentrifugalen Beschleunigungsanteilen unterschieden werden. Videometrische Verfahren sind dazu nur bedingt in der Lage, da sie oftmals unzureichende Zeitauflösungen erreichen und auf die doppelte Differenziation der experimentellen Positionsdaten angewiesen sind. Deshalb und aufgrund des großen Automatisierungspotenzials wurde zusammen mit einem Industriepartner ein instrumentierter Messdiskus entwickelt, um die Beschleunigungs-, Rotations- und Raumlagedaten direkt während der Wurfbewegung zu erfassen.
© Copyright 2018 Technologien im Leistungssport 3: Tagungsband zur 19. Frühjahrsschule am 14./15. Mai 2018 in Leipzig. Veröffentlicht von Meyer & Meyer. Alle Rechte vorbehalten.

Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Trainingswissenschaft Naturwissenschaften und Technik Kraft-Schnellkraft-Sportarten
Veröffentlicht in:Technologien im Leistungssport 3: Tagungsband zur 19. Frühjahrsschule am 14./15. Mai 2018 in Leipzig
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Aachen Meyer & Meyer 2018
Schriftenreihe:Schriftenreihe für Angewandte Trainingswissenschaft, 13
Online-Zugang:https://open-archive.sport-iat.de/sponet/SR_2018_13_157_warschun_entwicklung.pdf
Seiten:157-159
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch