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Entwicklungstendenzen der Sprung- und Wurfdisziplinen in der Leichtathletik und ausgewählte Ergebnisse der prozeßbegleitenden Arbeit im Olympiazyklus 1993 - 1996

Im Unterschied zu vielen anderen Sportarten sind auf der Grundlage der jährlichen Weltbestenliste für die Sprung -, Wurfdisziplinen und den Mehrkampf mit wenigen Ausnahmen Stagnationen bzw. besonders im Juniorenbereich Leistungsrückgänge zu konstatieren. Eine weitgehend stabile Leistungssituation der deutschen Leichtathletik stützt sich im Vergleich der Disziplingruppen auf relativ gute Positionen der Wurfdisziplinen und der Mehrkämpfe. Am Beispiel prozeßbegleitender Untersuchungsergebnisse werden disziplinspezifische Reserven im Bereich der Leistungsvoraussetzungen und Technik sowohl für den Spitzen- als auch Nachwuchsbereich sichtbar u.a. · in der notwendigen Entwicklung der Anlaufgeschwindigkeit und Laufschnelligkeit für den Weit- und Dreisprung, was 1996 besonders für den Dreisprung, den Übergang von der männlichen B- zur A-Jugend sowie für die Frauen zutrifft; · in der Ausschöpfung technischer Reserven im Kugelstoßen, die aus dem Vergleich der deutschen Olympia- und Juniorenweltmeisterschaftsteilnehmer abgeleitet werden.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Trainingswissenschaft Kraft-Schnellkraft-Sportarten
Veröffentlicht in:Zeitschrift für Angewandte Trainingswissenschaft
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Aachen 1996
Online-Zugang:https://open-archive.sport-iat.de/sponet/178352.pdf
Jahrgang:3
Heft:2
Seiten:122-143
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch