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Zur Wirkung biomechanischer Prinzipien bei Strecksprüngen

Eine wesentliche Aufgabe der Sportbiomechanik ist die Bewegungs- und Technikoptimierung. Hierfür benötigt man objektive Kriterien. Zweckmäßige Bewegungsabläufe wurden in vielen Disziplinen und Sportarten überwiegend auf Grund von Erfahrungen durch Fehler-Irrtum-Lernen geformt. Eine wissenschaftliche Begründung bewährter Bewegungsabläufe fand zumeist erst im Nachhinein statt. Anhand der 1967 von Hochmuth formulierten biomechanischen Prinzipien lässt sich die Zweckmäßigkeit vieler Bewegungen objektiv bewerten. Die biomechanischen Prinzipien wurden vor allem auf der Basis von mechanischen Betrachtungen hergeleitet. Ziel der vorliegenden Studie war es, diese Prinzipien anhand von Messergebnissen am Beispiel verschiedener Strecksprünge zu veranschaulichen. Dabei war der Focus besonders auf das Prinzip der Anfangskraft, das Prinzip des optimalen Beschleunigungsweges und das Prinzip der zeitlichen Koordination von Einzelimpulsen gerichtet. Die hier vorgestellte empirische Analyse beruht auf Daten von kinematischen und dynamischen Messungen. Die Untersuchungen sollten vor allem quantitative Belege für die Wirkung von Hochmuths Prinzipien liefern und damit deren Relevanz für das Verstehen von Bewegungsabläufen untermauern.
© Copyright 2010 Biomechanik Grundlagenforschung und Anwendung: Symposium der dvs-Sektion Biomechanik vom 3.-4. April 2009 in Tübingen. Published by Czwalina. All rights reserved.

Bibliographic Details
Subjects:
Notations:training science strength and speed sports sport games
Published in:Biomechanik Grundlagenforschung und Anwendung: Symposium der dvs-Sektion Biomechanik vom 3.-4. April 2009 in Tübingen
Language:German
Published: Hamburg Czwalina 2010
Series:Schriften der Deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft, 197
Pages:265-272
Document types:book
Level:intermediate