3037938

Biomechanical analysis of 110 m hurdle clearance technique

Der erfahrene Trainer und Sportwissenschaftler führte anhand der Analyse von 4 Athleten (alle Mitglied der slowakischen Nationalmannschaft) Untersuchungen zur Biomechanik der Hürdenüberquerung beim 110-m-Hürdenlauf durch. Infolge der Ergebnisse wurde festgestellt, dass insbesondere vom Absprung und der Landung die Effektivität der Überquerung der Hürde abhängt, die wiederum ein entscheidender Einflussfaktor für die Leistung im Hürdensprint ist. Das Zeitverhältnis zwischen der Bremsphase und der Vortriebsphase ist bei Absprung und Landung komplett verschieden. Die Funktion des Absprungs besteht darin, eine entsprechende Transformation der horizontalen Geschwindigkeit des Körperschwerpunkts (KSP) in vertikale Geschwindigkeit zu erzielen. Die horizontale Geschwindigkeit verringert sich und die vertikale Geschwindigkeit erhöht sich infolge der Richtungsänderung des KSP. In der Landephase, einer der wichtigsten Komponenten der Hürdentechnik, müssen die Kontaktzeit und die Bremsphase der Kontaktzeit so gering wie möglich sein, um die horizontale Geschwindigkeit des KSP während der Hürdenüberquerung beizubehalten. Die Effektivität der Hürdenüberquerung wird auch vom Absprungwinkel, vom richtigen Verhältnis des Abstandes zwischen Fuß und Hürde bei Absprung und Landung, der Flugzeit und der Höhe des KSP über der Hürde bestimmt. Anhand der Untersuchungsergebnisse dieser Studie könnten objektive Technikbewertungen vorgenommen, Schwachstellen erkannt und konkrete Zielstellungen im Techniktraining gegeben werden.
© Copyright 2004 Modern Athlete & Coach. Australian Track & Field Coaches Association. All rights reserved.

Bibliographic Details
Subjects:
Notations:strength and speed sports technical and natural sciences
Published in:Modern Athlete & Coach
Language:English
Published: Milton 2004
Volume:42
Issue:4
Pages:4-8
Document types:article
Level:intermediate