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Isokinetic strength of leg flexors and extensors in elite high jumper

(Isokinetische Kraft der Beinbeuger und -strecker von Hochspringern der Spitzenklasse)

Mit der Untersuchung sollte die Differenz hinsichtlich der isokinetischen Kraft der unteren Extremitäten zwischen Hochleistungsportlern (Gruppe A = Leistung 2.30 m und besser) und Leistungssportlern (Gruppe B = Leistung 216.5 und besser) im Hochsprung ermittelt werden. Dazu wurde das MERAC-System (Hersteller U.G.E. Inc., USA) eingesetzt, um die Spitzenwerte des Drehmoments (PT) der Hüft-, Knie- und Fußgelenksbeuger und -strecker bei 60°/Sek. und bei 240 °/Sek. unter Testbedingungen zu ermitteln. Zwischen beiden Probandengruppen gab es signifikante Unterschiede in der isokinetischen Leistung. PT sank in beiden Gruppen mit zunehmender Testgeschwindigkeit. Da die Werte von gruppe A weniger sanken als von Gruppe B wurde geschlussfolgert, dass A eine stärkere Muskelkraft für schnelle Bewegungen besitzt. Im Unterschied zu Gruppe A, bei der ein ausgeglichener Zustand hinsichtlich der muskulärern Leistung des Knies und des Fußgelenks des Sprungbeins und des Schwungbeins ermittelt wurde, war bei gruppe B die muskuläre Leistung des Knie und Fußgelenks des Schwungbeins schlechter. Daraus könnte auch die schlechtere Sprungleistung erklärt werden.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Naturwissenschaften und Technik Kraft-Schnellkraft-Sportarten
Tagging:Sprunggelenk
Veröffentlicht in:ISBS - Conference Proceedings Archive (Konstanz)
Sprache:Englisch
Veröffentlicht: 2000
Ausgabe:Hong Kong: International Society of Biomechanics in Sports (Hrsg.), 2000.- S. 133 - 136.- 4 Tab., 6 Lit.
Dokumentenarten:Kongressband, Tagungsbericht
Level:hoch mittel