Biomechanical analysis of the 400m hurdles

Biomechanische Analyse des 400-m-Hürdenlaufs anhand der während der WM 1997 erhobenen Daten. Vorangestellt wird ein Abriss der Entwicklung dieser Disziplin. Verf. kommen zu folgenden Schlüsselaussagen: Auffällig sind sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen eine hocheffiziente Hürdenüberwindungstechnik (Fähigkeit, die Hürde mit beiden Beinen zu überqueren) und ausgeprägte Rhythmusfähigkeiten. Zur Schrittgestaltung zwischen den Hürden gibt es keine neuen Erkenntnisse. Auffällig waren die Unterschiede in der Reaktionszeit am Start zwischen den Siegern bei den Männern (hohe Beschleunigung, deutlicher Vorsprung bereits an der 5. Hürde, Halten dieses Vorsprungs bis zur 10. Hürde bzw. ins Ziel) und Frauen (vorsichtigere Taktik, an der 5. Hürde Platz 7, langsames Vorkämpfen). In beiden Finals war die hauptsächliche Beschleunigung mit dem Erreichen der 2. Hürde abgeschlossen. Die Höchstgeschwindigkeit wurde nach der dritten Hürde erzielt. Als leistungsentscheidender Faktor am Ende erwies sich eine hochausgeprägte Sprintausdauerfähigkeit. Keinen so großen Zusammenhang wie erwartet gab es zwischen der Endzeit und den Unterschieden in der Hürdenüberquerungszeit und den Abschnittszeiten zwischen den Hürden.
© Copyright 1999 Biomechanical research project Athens 1997 (Final report). Published by Meyer & Meyer. All rights reserved.

Bibliographic Details
Subjects:
Notations:technical and natural sciences strength and speed sports
Published in:Biomechanical research project Athens 1997 (Final report)
Language:English
Published: Aachen Meyer & Meyer 1999
Pages:72-81
Document types:book
Level:advanced intermediate