Run-up velocities of female and male pole vaulting and some technical aspects of women's pole vault

Verf. beschreiben ihre Erfahrungen und Ergebnisse des Einsatzes des Lasermeßgeräts (LAVEG) zur Ermittlung der Anlaufgeschwindigkeit in Training und Wettkampf bei Stabhochspringern und -springerinnen. Sie kommen zu folgenden Sclüssen: In allen Altersgruppen männlich und weiblich stellt die Anlaufgeschwindigkeit einen wichtigen Faktor für die gesamtleistung dar. Im Frauenbereich des Stabhochsprungs gibt es ein größeres Verbesserungspotential als bei den Männern und als in den anderen Disziplinen der Leichtathletik.bezüglich der Anlaufgeschwindigkeit weisen die deutschen Stabhochspringerinnen die besten Werte weltweit auf. bezüglich de Gesamttechnik haben sich die besten Springerinnen der Welt der Technik der Männer stärker angenähert. Der Absprung wird als "freier Absprung" realisiert oder zumindest ohne ein Zurücklehnen des Oberkörpers. Die Hangphase ist sehr markant, der lange Beinschwung wird mit gestrecktem Bein ausgeführt, und die Hüften werden beim Zurückreißen auf oder unter Schulterhöhe gebracht. Trotz der technischen Fortschritte, die im Stabhochsprung der Frauen gemacht wurden, gibt es weiterhin Potential für Verbesserungen, insbesondere in der vertikalen Arbeit am Stab und beim Überqueren der Latte. Das bedeutet, daß die spezielle Kraft des Obrkörpers und der Arme zu einer wesentlichen Leistungsvoraussetzung werden. Für die kommenden zehn Jahre sind Griffhöhen von 4,35m - 4,45m und ein Sprunghöhe/Griffhöhe-Differenzial von 0,65 bis 0,75m sowie Sprunghöhen von 4,80m - 5,00m realistische Größen im Frauen-Stabhochsprung.
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Bibliographic Details
Subjects:
Notations:technical and natural sciences strength and speed sports
Published in:New Studies in Athletics
Language:English
Published: 1997
Edition:Monaco 8(1997)1, S. 63-76, 8 Abb., 2 Tab., Lit.
Document types:article
Level:advanced intermediate