Biomechanical analysis of the long jump at the WAC Athens 1997

Während der Leichtathletik-Weltmeisterschaften 1997 in Athen wurden von 24 Weitspringer(inne)n insgesamt 62 Versuche während der Finaldurchgänge mit drei stationären 50 Hz Kameras aufgenommen. Es zeigte sich, dass, unabhängig vom Geschlecht der Sportler, verschiedene Kombinationen von Vertikal- und Horizontalgeschwindigkeiten zu vergleichbaren Sprungweiten führten. Die Gesamtenergie beim Absprung bestimmt die maximale Sprungweite, die Mehrzahl der Sportler kann diese aber nicht optimal einsetzen (siehe Abb. 1). Wichtige Determinanten für die Sprungweite sind die Absprungcharakteristika des Energieverlustes des KSP während des Absprungs und die Transformation der Anlaufenergie in Sprungenergie (Transformationsindex). Der Transformationsindex zeigt eine hohe Korrelation zwischen der Energie beim unmittelbaren Absprung und dem Energieverlust während des Absprungs. Das Optimum des Energieverlusts beim Absprung wurde analytisch mit 5.5 - 6.0 J/kg für Frauen und 7.5 - 8.4 J/kg für Männer bestimmt. Bei einigen Sportlern kam es zu beträchtlichen Variationen zwischen den gemessen und den theoretischen Werten. Das läßt den Schluss zu, dass der Transformationsindex von individuell unterschiedlichen körperlichen Voraussetzungen abhängt. - leicht verändertes Autorreferat -
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Bibliographic Details
Subjects:
Notations:technical and natural sciences strength and speed sports
Published in:ISBS - Conference Proceedings Archive (Konstanz)
Language:English
Published: 1998
Edition:Konstanz: UVB, 1998.- S. 218, 1 Abb., 2 Lit.
Document types:congress proceedings
Level:advanced intermediate