Biomechanical diagnosis and analysis of top Chinese high jumpers

In Vorbereitung auf die Olympischen Spiele 1996 in Atlanta führten die beiden chinesischen Hochspringer Yang Xu und Jian Niu ein einmonatiges Trainingslager am Hong Kong Sports Institute durch. Im Laufe dieses Aufenthalts wurde mit Hilfe biomechanischer Analysen ihre Hochsprungtechnik untersucht, um Defizite aufzudecken und noch zu einer Verbesserung zu gelangen. Dazu wurden Videoaufnahmen mit zwei Kameras, die in einem 120°-Winkel aufgestellt waren, durchgeführt. Die Videoaufzeichnungen wurden mit dem PEAK Performance System analysiert und mit Daten verglichen, die aus der Analyse der acht besten Hochspringer bei den Olympischen Spielen 1988 stammten. Es wurde festgestellt, dass die beiden chinesischen Hochspringer eine um 15 bis 20 % während der letzten beiden Anlaufschritte abfallende Laufgeschwindigkeit hatten. Im Unterschied dazu wurde bei Weltklassespringern nahezu kein Geschwindigkeitsabfall in dieser Phase festgestellt. Die Horizontalgeschwindigkeit von Weltklassespringern lag nahezu konstant bei 7 bis 8 m/s, während die chinesischen Springer nur auf Werte von 4 bis 5 m/s kamen. Einer hatte eine kurze Stützphase beim letzten Schritt, was zu einem großen Absprungwinkel führte. Beim anderen Springer mussten sowohl die Vertikal- als auch die Horizontalgeschwindigkeit vergrößert werden. Oftmals misslangen Sprünge der Chinesen, weil die eine zu große horizontale Entfernung des KSP von der Latte im Augenblick der größten erreichten Höhe hatten. - bearbeitetes Autorreferat -
© Copyright 1998 ISBS - Conference Proceedings Archive (Konstanz). Springer. Published by UVK. All rights reserved.

Bibliographic Details
Subjects:
Notations:technical and natural sciences technical sports
Published in:ISBS - Conference Proceedings Archive (Konstanz)
Language:English
Published: Konstanz UVK 1998
Pages:49
Document types:congress proceedings
Level:advanced intermediate