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Rhythm drills to improve the long jump runup

(Rhythmusübungen zur Verbesserung des Anlaufs im Weitsprung)

Zu den grundlegenden Prinzipien des Anlaufs im Weitsprung und dessen Verbesserung vom Anfänger bis zum Elitespringer. Der für die Sprungweite entscheidende Faktor ist der fließende Übergang von einem schnellen Anlauf zu kräftigen, gut koordinierten Absprung. Unter diesem Aspekt muß sich das Training der Springer auch vom dem der Sprinter unterscheiden. Wichtige Faktoren des Anlaufs, die im Training entwickelt werden müssen: - Anlauflänge (in Abhängigkeit von Alter, Beschleunigungsfähigkeit, Leistungsfähigkeit u.a.), - Beschleunigungsrate (abhängig von Schrittlänge und Schrittfrequenz), - Gesamt-Anlaufgeschwindigkeit (Maximalwert sollte am Brett erreicht werden), - Uniformität ( Uniformität der Schrittlänge und Konstanz in der Beschleunigung), - Rhythmus der letzten Schritte (Erhöhung der Kadenz auf den letzten sechs Schritten). Dem Anlauftraining mit hoher Geschwindigkeit gebührt aus diesen Günden ei hoher Anteil des Trainings. Über viele Jahre haben erfahrene Trainer spezielle Übungen, Trainingsformen und Abläufe dafür entwickelt, zu denen u.a. gehören: Kniehebeläufe, Beschleunigungsläufe, Bergabläufe, Technikläufe über 30 oder 40m, Läufe mit variierender Geschwoindigkeit, Rhythmusläufe, Sprintübungen oder Starts. Als besonders wichtig werden der Rhythmus des Anlaufes und das dafür entsprechende Training betrachtet. Für Weitspringer rei cht es nicht aus, einfach "gut laufen" zu können, da eine hohe Koordinationsfähigkeit (insbesondere beim Absprung) und Komplexität erforderlich sind. Trainiert werden kann dies beis pielsweise auch durch Läufe über Hindernisse, die Rhythmusgefühl und Bewegungssteuerung schulen.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Kraft-Schnellkraft-Sportarten
Veröffentlicht in:The jumps
Sprache:Englisch
Veröffentlicht: 1994
Ausgabe:Mountain View: Tafness, 1994. - S. 92-94: 5 Lit.
Dokumentenarten:Buch
Level:hoch mittel