Risk factors for stress fractures in track and field athletes. A twelve-month prospective study

Von 53 weiblichen und 58 männlichen Leichtathleten wurden Gesamtknochendichte, regionale Knochendichte und Weichgewebestruktur ermittelt. Mittels Befragung wurden Menstruationsmerkmale, die aktuelle Nahrungsaufnahme und Angaben zum Training erhoben. Durch einen Physiotherapeuten wurde eine klinische biomechanische Bewertung vorgenommen. Die Häufigkeit der Stressfrakturen während der Untersuchung betrug 21.1 %. Die häufigste Lokalisation war die Tibia. Von den bewerteten Risikofaktoren war bei den Männern keiner in der Lage, das Auftreten von Stressfrakturen vorauszusagen. Bei den Frauen waren dagegen eine niedrigere Knochendichte, Menstruationsstörungen, eine geringere fettfreie Masse der unteren Extremitäten, eine Diskrepanz in der Beinlänge und eine geringere fetthaltige Ernährung signifikante Risikofaktoren. Menarchealter und Wadenumfang waren die besten unabhängigen Prädiktoren für Stressfrakturen bei Frauen.
© Copyright 1996 The American Journal of Sports Medicine. SAGE Publications. All rights reserved.

Bibliographic Details
Subjects:
Notations:biological and medical sciences strength and speed sports
Published in:The American Journal of Sports Medicine
Language:English
Published: Waltham 1996
Volume:24
Issue:6
Pages:810-818
Document types:article
Level:advanced intermediate