A prospective study investigating risk factors for stress fractures in male track and field athletes

58 männliche Leichtathleten (17-26 Jahre), die alle in einem Sportverein regelmäßig trainieren (durchschnittlich 12,6 Stunden wöchentlich) und von denen sich 47 für die Teilnahme an den australischen Meisterschaften qualifizierten, wurden auf Risikofaktoren für das Auftreten von Stressfrakturen untersucht. Dabei wurden folgende Werte erhoben: Knochenmineraldichte (BMD), Knochenmineralgehalt (BMC), Gesamtkörperfett, fettfreie Masse der unteren Extremitäten, Kalziumaufnahme mit der Nahrung, Gelenk- und Muskelbeweglichkeit, Beinlänge und Fußtyp. Außerdem wurden mittels Fragebogen Informationen zum absolvierten Training erhoben. Im Verlauf des einjährigen Untersuchungszeitraums kam es zu zwölf Stressfrakturen bei zehn Probanden (20,4 %). Zwischen den Gruppen der Sportler mit Stressfraktur (SF) und ohne Stressfraktur (NSF) wurden keine signifikanten Unterschiede festgestellt. Tabelle 1 zeigt alle Variablen. Es gab eine Tendenz bei der SF-Gruppe zu niedrigeren Werten für die Knochenmasse, wobei die lumbale Wirbelsäule und der Fuß hier Ausnahmen bildeten. Insbesondere die 4,0 % weniger BMD in die Tibia/Fibula der SF-Gruppe waren auffällig. Insgesamt sind möglicherweise größere Probandengruppen notwendig, um statistisch gesicherte Risikofaktoren definieren zu können.
© Copyright 1996 Australian conference of science and medicine in sport, Hotel Grand Chancellor, Hobart 17-20 October 1995. Published by Eigenverlag. All rights reserved.

Bibliographic Details
Subjects:
Notations:biological and medical sciences
Published in:Australian conference of science and medicine in sport, Hotel Grand Chancellor, Hobart 17-20 October 1995
Language:English
Published: Hobart Eigenverlag 1996
Pages:88-89
Document types:book
Level:advanced intermediate