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Rules-related limiting factors in hurdling

Verf. ist der Auffassung, daß die im Regelwerk seit Jahrzehnten unverändert festgelegten Höhen der und Abstände zwischen den Hürden antiquiert sind und einer dringenden Veränderung bedürfen, da sie mittlerweile leistungslimitierend wirken. In den vergangenen 14 Jahren wurden im Rahmen des USOC/USATF Elite Athlete Service Program detaillierte biomechanische Untersuchungen mit mehr als 200 Hürdenläufern durchgeführt. Probanden waren amerikanische Läufer sowie ausländische Teilnehmer der Vorolympischen Wettkämpfe in Los Angeles 1983 sowie der Olympischen Spiele 1984 sowie Teilnehmer anderer internationaler Wettkämpfe. Tabelle 1 zeigt die festgelegten Hürdenhöhen und -abstände sowie die von den weltbesten Hürdenläufern realisierten Schrittmuster und Schrittlängen. Tabelle 2 zeigt die prozentualen Anforderungen an den Hürdenläufer, die ihm durch die Regelbestimmungen auferlegt werden (Hürdenhöhe im Vergleich zur Beinlänge, Anhebung des KSP im Vergleich zum Sprinter, Erforderliche Anhebung des KSP im Vergleich zum Sprinter, Schrittlänge zwischen den Hürden im Vergleich zum Sprintschritt, Schrittverkürzung/-verlängerung). Die Analysen zeigen, daß die Hürden im Hürdensprint der Frauen im Vergleich zu den Männern zu niedrig sind. Auch die Hürden auf der langen Frauenstrecke sind zu niedrig. Die Schrittlänge-Analysen ergaben, daß die Hürden auf der Sprintstrecke der Männer und der Frauen zu dicht beieinander stehen und deren Abstände vergrößért werden müßten. Tabelle 3 stellt die empfohlenen Veränderungen in der Hürdenhöhe und im Hürdenabstand sowie die dazugehörigen Schrittmuster dar. Tabelle 4 zeigt die Folgen derartiger Veränderungen im Reglement auf.
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Bibliographic Details
Subjects:
Notations:strength and speed sports
Published in:Track Coach
Language:English
Published: 1996
Edition:Mountain View (1996)136, S. 4335-4337, 4 Tab.
Document types:article
Level:advanced intermediate