The incidence and distribution of stress fractures in competitive track and field athletes
Es wurden die Stressfrakturen von 53 weiblichen und 58 männlichen Leichtathleten (17 bis 26 Jahre) über 12 Monate untersucht. 20 Athleten erlitten 26 Stressfrakturen (21.1 %). Die Häufigkeit betrug 0.70 Stressfrakturen/1000 Stunden Training. Zwischen Männern und Frauen gab es keine Unterschiede im Auftreten. Die 26 Stressfrakturen bildeten 20 % der 130 Muskel-Skelett-Verletzungen, die während der Untersuchung auftraten. Im Sprint, Hürdenlauf und Sprung war eine signifikant höhere Anzahl von Fußfrakturen, im Mittel- und Langstreckenlauf von Langknochen- und Beckenfrakturen zu verzeichnen. Die häufigsten Lokalisationen der Knochenverletzungen waren das Schienbein mit 12 Verletzungen (46 %), das Kahnbein mit 4 Verletzungen (15 %) und das Wadenbein mit 3 Verletzungen (12 %). Das gehäufte Auftreten von Stressfrakturen in der vorliegenden Untersuchung unterstreicht, dass in der Leichtathletik Risikofaktoren festgestellt werden sollten.
© Copyright 1996 The American Journal of Sports Medicine. SAGE Publications. All rights reserved.
| Subjects: | |
|---|---|
| Notations: | biological and medical sciences endurance sports strength and speed sports |
| Published in: | The American Journal of Sports Medicine |
| Language: | English |
| Published: |
Waltham
1996
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| Volume: | 24 |
| Issue: | 2 |
| Pages: | 211-217 |
| Document types: | article |
| Level: | advanced intermediate |