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Got oxygen? Is altitude training right for everyone?

(Sauerstoff bekommen? Ist Höhentraining gut für jeden?)

Verf. geht der Frage nach, ob Höhentraining für alle Schwimmer geeignet ist. Er hebt hervor: 16 Athleten aus 8 Ländern, die bei den Olympischen Spielen in Peking 22 Medaillen gewannen, absolvierten zuvor mehrwöchiges Höhentraining im Wall Aquatic Center in Flagstaff (USA) auf ca. 2100 m. Allein der zweifache Olympiasieger Kosuke Kitajima hat sich in seiner zehnjährigen Karriere 19 Mal in Flagstaff aufgehalten. Auch Bob Bowman, Trainer von M. Phelps, schört auf Höhentraining. 2008 ging er mit seinen Athleten vor den WM-Trials für 6 Wochen in die Höhe (es folgten 3 Wochen auf n.N). Auch der frühere mehrfache Olympiasieger Tom Jager hält Höhentraining für alle Schwimmer, auch Sprinter, für sinnvoll. Ein Nachteil, den die Gegner des HT anführen, ist, dass die Trainingsintensität in der Höhe zurückgefahren werden muss, also eher wenig für die Spritzigkeit getan werden kann. Die meisten Trainer sind sich einig, dass HT vor allem den auf längere Strecken spezialisierten Athleten, den Ausdauerspezialisten, zugute kommt. Wirkung und Nutzen von HT sind sehr differenziert und individuell zu betrachten. Positiver Nebeneffekt von HT ist auch eine veränderte Umgebung, die volle Konzentration auf das Training, fehlender Alltagsstress, was auch nicht vernachlässigt werden sollte. Als ideale Länge des Höhenaufenthalts empfehlen Jager und Bowman 21 Tage. Wichtig ist die Trainingsgestaltung in der Höhe. Insbesondere am Beginn und auch am Ende vor der Rückkehr auf Meereshöhe ist Vorsicht angebracht. (Ausführungen zu möglichen Fehlern und zu Varianten des HT im Beitrag.)
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Trainingswissenschaft Ausdauersportarten
Veröffentlicht in:Swimming World Magazine
Sprache:Englisch
Veröffentlicht: 2008
Jahrgang:50
Heft:7
Seiten:44-46
Dokumentenarten:Artikel
Level:mittel