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Keys to morning quickness

Gedanken von Trainern zum Thema "schnell sein am Morgen" (z. B. Vorläufe). Unter anderem ist es wichtig, dies regelmäßig zu trainieren ("Muskelgedächtnis"). Damit ist die Anforderung, bei einem Wettkampf am Morgen im Vorlauf schnell zu schwimmen, für den Athleten und dessen Körper nichts außergewöhnliches. Gerade im Nachwuchsbereich ist dies auch spielerisch zu forcieren, in dem sich die Kinder gegeneinander "anstacheln" und zu schnelleren Zeiten "getrieben" werden. Außerdem sollten wettkampforientierte Schlafmuster ausgebildet werden, z. B. so, dass es dem Athleten möglich ist, zwischen Vor- und Endlauf nochmals kurz zu schlafen. des weiteren sollte auf eine schnelle Wiederherstellung und schnellen Laktatabbau geachtet werden ebenso wie auf eine wettkampfgerechte Ernährung (4:1-Regel: Verhältnis 4:1 zwischen Kohlenhydraten und Eiweiß zum Wiederauffüllen der Glykogenspeicher im Muskel - innerhalb einer halben Stunde nach der Belastung). Auch Stretching nach dem Vorlauf am Morgen trägt zur Auffrischung des Muskels bei. Trainer Dave Barney nutzt eine jahrelang gefütterte Datenbank mit Angaben zu den Athleten und deren Leistungen in den (morgendliche) Vorläufen und den (abendlichen) Finals, aus der er die Gestaltung der Wettkampfvorbereitung ableitet. Vor den Vorläufen werden Traditionen beibehalten, z.B. das gemeinsame Abendessen vor dem Wettkampf mit Wettkampfbesprechung und Programm. das Frühstück wird gemeinsam 4 Stunden vor den Vorläufen eingenommen, Feinheiten werden besprochen, die Athleten auf ihr Rennen eingestimmt. Erwärmung/Einschwimmen und Ausschwimmen erfolgen nach einem präzisen Plan (beispielsweise gehen die Athleten genau 22 min vor ihrem Start ins Aufwärmbecken). Für Freibecken-Wettkämpfe schwört Barney darauf, die Sportler langfristig auf schlechte Bedingungen (Kälte, Regen) einzustellen, sodass ihnen dieses Bedingungen nichts ausmachen.
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Bibliographic Details
Subjects:
Notations:endurance sports
Tagging:Tageszeit
Published in:Swimming World Magazine
Language:English
Published: 2009
Volume:50
Issue:4
Pages:32-33
Document types:article
Level:intermediate