Effect of treatment with nasal IgA on the incidence of infectious disease in world-class canoeists

(Der Einfluß einer nasalen IgA-Behandlung auf die Häufigkeit von Infektionserkrankungen bei Weltklassekanuten)

Es werden 14 Weltklassekanuten während sehr intensiven Trainings, nach intensiven Training kombiniert mit einer 17tägigen Behandlung mit IgA und während wenig intensiven Trainings der Nachsaison untersucht. Mittel der ELISA-Methode wurde IgA in nasopharyngealen (nph) Ausscheidungen und Speichel (s) ermittelt. Ergebnisse: - unveränderte nph-Ausscheidungen vor, während und nach IgA-Behandlung; - signifikante Erhöhung der Speichel-IgA während der Behandlung; danach Abnahme in der Nachsaison; - Kontrollgruppe(untrainierte Studenten) zeigten ähnliche nph-IgA-Werte wie Kanuten; - mit IgA behandelte Sportler zeigten keine Anzeichen von Infektionen der oberen Luftwege (URT); - im Vergleich zu Kontrollgruppe wiesen nichtbehandelte Kanuten keine signifikante Abnahme bei IgA auf. Es wird geschlußfolgert, daß eine nasale IgA-Behandlung nur den LgA-Spiegel im Speichel erhöht, jedoch keine signifikante Abnahme der URT-Symptome während der Behandlungsperiode zu verzeichnen war.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Biowissenschaften und Sportmedizin Ausdauersportarten
Veröffentlicht in:International Journal of Sports Medicine
Sprache:Englisch
Veröffentlicht: 1996
Ausgabe:Stuttgart 17(1996)3, S. 2235 - 238, 1 Abb., 3 Tab., 16 Lit.
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch mittel