Analysis of the defensive process adopted in the 2000 European Handball Cup. A comparative study of the Portuguese team and other high performance teams
Aus sechs Spielen bei den Handball-Europameisterschaften 2000 der Männer wurden insgesamt 389 Abwehraktionen analysiert. Die Ergebnisse führten zu folgenden Schlussfolgerungen:
- Die Top-Teams praktizierten entweder ein 5:1 oder ein 4:2 Abwehrsystem, dahingegen bevorzugte die Mannschaft Portugals ein 3:3-Sytem.
- Die vier Top-Teams organisieren ihre Abwehrarbeit primär in der sog. Passivzone (91 %), während die Mannschaft Portugals primär in der Aktivzone durchführt (83.1 %).
- Portugal (56.3 %) und die vier Top-Teams (53.8 %) nutzten den Wechsel zwischen Abwehr und Angriff als Defensivstrategie.
- Die taktischen Aktionen aller fünf untersuchten Teams waren ähnlich. Die 4 Top-Teams waren erfolgreicher im Blocken von gegnerischen Würfen, während Portugal mehr darauf orientierte, den Ball in den vorbereitenden Aktionen herauszuspielen.
- Die Effektivität der Abwehr hängt von der Zusammenarbeit von Feldspielern und Torhüter ab, da die Aktionen des Torhüters die häufigste und erfolgreichste Form des Ballgewinns sind.
- Erfolgreiche Abwehrarbeit eröffnet ein weites Feld für Angriffsaktionen.
© Copyright 2004 World Congress of Performance Analysis of Sport 6, 22-25 June 2004, St. Mary's University College - Book of Abstracts. All rights reserved.
| Subjects: | |
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| Notations: | sport games |
| Published in: | World Congress of Performance Analysis of Sport 6, 22-25 June 2004, St. Mary's University College - Book of Abstracts |
| Language: | English |
| Published: |
Belfast
2004
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| Pages: | 25 |
| Document types: | congress proceedings |
| Level: | intermediate |