Systematisches Training der Aufmerksamkeitsregulation am Beispiel der Sportarten Fußball und Boxen

Basierend auf der Annahme, dass der Mensch ein bio-psycho-soziales System darstellt (Engel, 1976), ergibt sich, dass auch psychische und soziale Faktoren Voraussetzungen jeder sportlichen Leistung sind. Im Spitzensport sind sportpsychologische Trainingsverfahren daher inzwischen weitestgehend etabliert und anerkannt, mit der Zielstellung eine optimale Leistung zum definierten Zeitpunkt zu erreichen (Eberspächer, 2007). Eine Form des sportpsychologischen Trainings ist die Aufmerksamkeitsregulation, die in diesem Beitrag exemplarisch im Bereich des Boxens und Fußballs vorgestellt werden soll. Dazu werden in einem ersten Schritt die anforderungsspezifischen Aufmerksamkeitsausrichtungen der beiden Sportarten in Anlehnung an Nideffer (1976) erläutert, um folglich Trainingsformen zur Verbesserung der Aufmerksamkeitsregulation aufzuzeigen. Die beiden Zielsportarten weisen durch ihre komplexen Anforderungen die Möglichkeit auf, potenzielle Unterschiede und Gemeinsamkeiten im Bezug auf die verschiedenen Aufmerksamkeitsausrichtungen theoretisch heraus zu arbeiten und somit Handlungsempfehlungen zu geben. Autorreferat
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Kampfsportarten Spielsportarten Sozial- und Geisteswissenschaften
Veröffentlicht in:Zeitschrift für Gesundheit und Sport
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: 2012
Online-Zugang:http://ojs.my-campus-berlin.com/index.php/ZPMG/article/view/104
Jahrgang:2
Heft:1
Seiten:67-76
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch