Sprint- und Sprungkrafttraining bei Fußballspielern

Das physische Anforderungsprofil des Fußballspielers ist von einer relativ hohen mittleren Gesamtlaufleistung im Spiel (10-12 km), basierend auf einer intermittierenden Belastungscharakteristik mit variablen, schnellen und schnellkräftigen Aktionen geprägt. Im Rahmen des konditionellen Trainings ist folglich neben der Ausdauerkapazität das Sprint- und Sprungkraftverhalten primär zu fördern. Die Basis der Sprinttrainingsmethodik ist vor allem das multidirektionale Sprintlaufverhalten über die typischen Fußballsprintdistanzen (bis 30 m). Die Ansteuerung des Sprint- und Sprungkraftverhaltens im Training des Fußballspielers scheint nach neueren wissenschaftlichen Befunden mit Hilfe der selektiven oder kombinierten Anwendung der Methoden des allgemeinen Krafttrainings (z. B. Langhantelübungen), des schnellkraftorientierten Trainings (z. B. Sprungkrafttrainingsformen) und spezifischen und semispezifischen Sprintlauftrainings effektiv erfolgen zu können.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Biowissenschaften und Sportmedizin Spielsportarten
Veröffentlicht in:Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: 2006
Online-Zugang:https://www.germanjournalsportsmedicine.com/fileadmin/content/archiv2006/heft05/125-131.pdf
Jahrgang:57
Heft:5
Seiten:125-131
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch