Internistische und leistungsphysiologische Aspekte im Fußball
Die internistische Betreuung im Fußball umfasst die Vorbeugung und Behandlung von Erkrankungen, Ernährungsberatung und -substitution, leistungsphysiologische Maßnahmen und Mitwirkung bei der Einhaltung der Dopingregularien. Die trainingsbedingten Veränderungen am Herz-Kreislauf-System können Schwierigkeiten bei der Abgrenzung von krankheitsbedingten Veränderungen bereiten. Im Verlauf einer Saison kann es zu einer Beeinträchtigung des Immunsystems kommen, der durch ausreichende Regeneration präventiv begegnet werden kann. Grundsätzlich hat auch beim Fußballspieler eine vernünftige Ernährung Vorrang gegenüber Supplementen. Ausdauer und Schnelligkeit können durch entsprechende leistungsdiagnostische Tests zuverlässig und reproduzierbar beurteilt werden. Die konditionellen Fähigkeiten deutscher Spitzenfußballer haben sich im Verlauf der 90er-Jahre nicht geändert. Über die regelmäßige Bestimmung ausgewählter Blutparameter können Hinweise auf die Beanspruchung durch vorausgegangene Trainings- und Wettkampfbelastungen erhalten werden.
© Copyright 2001 Sport-Orthopädie - Sport-Traumatologie. Elsevier. Alle Rechte vorbehalten.
| Schlagworte: | |
|---|---|
| Notationen: | Spielsportarten Biowissenschaften und Sportmedizin |
| Veröffentlicht in: | Sport-Orthopädie - Sport-Traumatologie |
| Sprache: | Deutsch |
| Veröffentlicht: |
2001
|
| Online-Zugang: | http://sportmedizin-saarbruecken.de/de/publications/internistische-und-leistungsphysiologische-aspekte-im-fu%E1ball |
| Jahrgang: | 17 |
| Heft: | 2 |
| Seiten: | 56-64 |
| Dokumentenarten: | Artikel |
| Level: | hoch |