Differencial training in soccer

24 leistungsstarke Fußballer (22.6+/-3.8 Jahre) beteiligten sich an einem sechswöchigen (12 Trainingseinheiten) Trainingsprogramm, dessen inhaltliche Zielstellung die Verbesserung des Torschusses war. Dazu wurden Prä- und Posttests durchgeführt. Ein Fußballtor wurde in Zielzonen eingeteilt, denen Werte von 1 bis 6 zugeordnet wurden. Die Probanden führten 35 Schüsse aus sieben verschiedenen Positionen an der 16-m-Linie aus. Die Probanden wurden einer Gruppe mit traditionellem Training und einer Gruppe mit differenziertem Training zugeordnet. Das Training der zweiten Gruppe war dadurch gekennzeichnet, dass keine Übung wiederholt wurde, um noch viel Raum für Lösungen zu lassen. Hinsichtlich der Schußgenauigkeit wurden zwischen den beiden Tests keine signifikanten Unterschiede festgestellt (463 bzw. 474 Punkte; P=0,853, U=47.50). Im Posttest betrug der Unterschied zwischen den beiden Gruppen 130 Punkte. Die Gruppe mit traditionellem Training verbesserte ihre Leistung hin zum Posttest um 24 Punkte (487 Punkte). Die Gruppe mit differenziellem Training erreichte 143 Punkte mehr (617 Punkte) als im Prätest. Die statistische Auswertung ergab einen signifikanten Unterschied zwischen den beiden Gruppen (p=0,053, U=22). Da in beiden Gruppen ein zusätzlicher, neuer Trainer eingesetzt wurde, kann geschlussfolgert werden, dass die signifikanten Unterschiede auf den inhaltlichen Ansatz des differenziellen Trainings zurückgeführt werden können. Weiterführende Untersuchungen sollen zeigen, ob diese positiven Effekte auch von Dauer sind.
© Copyright 2003 European workshop on movement science. Mechanics - Physiology - Psychology. Book of Abstracts. All rights reserved.

Bibliographic Details
Subjects:
Notations:training science sport games
Published in:European workshop on movement science. Mechanics - Physiology - Psychology. Book of Abstracts
Language:English
Published: 2003
Edition:Köln: SPORT und BUCH Strauß, 2003.- S. 64, 3 Lit.
Document types:congress proceedings
Level:advanced intermediate