A multidimensional approach to skilled perception and performance in sport

Mit Hilfe von drei Experimenten wurde die relative Bedeutsamkeit von Attributen für die Leistung im Fußball untersucht, die zu großen Teilen durch die Effizienz des ZNS bzw. durch kognitive aufgabenspezifische Fertigkeiten bestimmt waren. Im Experiment 1 wurden Fußballspieler des Hochleistungs- und des mittleren Leistungsbereichs hinsichtlich verschiedener nicht-spezifischer Fähigkeiten wie Verarbeitung von Informationen (einfache Reaktionszeit, periphere Reaktionszeit, visuelle Korrekturzeit), optometrischen Parametern (statische, dynamische und mesopische Sehschärfe) und perimetrischen Parametern (horizontaler und vertikaler Sichtbereich) untersucht. Beim zweiten Experiment wurden aufgabenspezifische Variable bewertet, einschließlich der komplexen Entscheidungsgeschwindigkeit und -genauigkeit, der Zahl der visuellen Fixationen, der Fixationsdauer und der Fixationslokalisierung bei der Lösung von Spielproblemen. Stimuli wurden anfänglich mit Bildern (Experiment 2) und später mit einem 16-mm-Film (Experiment 3) gegeben. Aufgezeichnet und analysiert wurden die Augenbewegungen. Eine schrittweise Diskriminanzanalyse sowohl der nicht-spezifischen Fähigkeiten als auch der fußballspezifischen Fertigkeiten ergab eine durchschnittliche quadratische Korrelation (=0.84), bei der alle wichtigen Schrittvariablen durch fußballspezifische Fertigkeiten repräsentiert wurden.
© Copyright 1999 Applied Cognitive Psychology. Wiley. All rights reserved.

Bibliographic Details
Subjects:
Notations:social sciences sport games
Published in:Applied Cognitive Psychology
Language:English
Published: 1999
Volume:13
Pages:1-27
Document types:article
Level:advanced intermediate