Physiological load imposed on elite soccer referees during actual match play

(Die physiologische Belastung auf einen Top-Schiedsrichter im Fußball während eines Spiels)

Ziel der Studie war die Beschreibung des Arbeitsrate-Profils und der kardiovaskulären Belastung italienischer Fußballschiedsrichter des Spitzenbereichs (N=18). Die Analyse zeigte, das die Belastung Intervallcharakter trägt. Die Belastungsintensität variiert situationsbedingt und erreicht häufig beinahe die maximale Intensität. Die Sprints dauern jedoch nie länger als 2-4 sek. Der Schiedrichter legt im Schnitt 11376+/-1600m pro Spiel zurück (7818-13063), wobei es keine Unterschiede zwischen den Halbzeiten gibt. Allerdings läuft der Schiedsrichter in der zwieten Halbzeit weniger rück- und seitwärts als in der ersten. Mehr als 41,7% der Spieldauer legen die Schiedsrihter in einem Tempo>13,1km/h zurück. Die Herzfrequenz erreicht 89,1% des Maximums über ein volles Spiel, keine Unterschiede gibt es im Vergleich der Halbzeiten. Die mittlere Herzfrequenz lag in den ersten 15 Spielminuten unter der der beiden anderen Drittel der esrten Halbzeit. Ein Schiedsrichter im Spitzenbereich ist hohen physiologischen Anforderungen ausgesetzt und sollte dafür spezifisch Trainieren und seine Fitness kontrollieren.
© Copyright 2001 The Journal of Sports Medicine and Physical Fitness. Edizioni Minerva Medica. Alle Rechte vorbehalten.

Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Biowissenschaften und Sportmedizin Spielsportarten
Veröffentlicht in:The Journal of Sports Medicine and Physical Fitness
Sprache:Englisch
Veröffentlicht: 2001
Ausgabe:Torino 41(2001)1, S. 27-32, 3 Abb., 20 Lit.
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch mittel