The physiology of intermittent activity in football
(Die Physiologie intermittierender Aktivität im Fußball)
Den intermittierender Charakter des Fußballspiels haben mehrere Wissenschaftler in ihren Untersuchungen belegt (Thomas & Reily, 1976 - pro Spiel 1000 Änderungen der Spielaktivitäten mit einer durchschnittlichen Dauer der einzelnen Aktivität von fünf bis sechs Sekunden; Bangsbo 1991 - ein Fußballer hat pro Spiel sieben Minuten hochintensive Aktivitäten, einschließlich 19 Sprints mit einer Dauer von je zwei Sekunden). Für diesen speziellen Charakter des Spiels ist eine adäquate Energiebereitstellung erforderlich. Der aerobe Energieverbrauch kann während oder nach dem Spiel bestimmt werden. Auf der Grundlage von Messungen der Herzschlagfrequenz von Spitzenspielern kann gesagt werden, daß die aerobe Energieproduktion bei ungefähr 75 % der maximalen Sauerstoffaufnahme liegt. Die anaerobe Energieproduktion ist für den geringeren Teil der Gesamtenergie zuständig, ist aber sehr bedeutsam während der intensiven Belastungsphasen im Spiel. Von größter Bedeutung scheint das Muskelglykogen zu sein, durch die arbeitenden Muskeln wird aber ebenfalls Glukose aus dem Blut und Fett eingesetzt, und das insbesondere zum Ende des Spiels.
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| Schlagworte: | |
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| Notationen: | Biowissenschaften und Sportmedizin Spielsportarten |
| Veröffentlicht in: | Science and football III |
| Sprache: | Englisch |
| Veröffentlicht: |
1997
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| Ausgabe: | London, Weinheim, New York, Tokyo, Melbourne, Madras: E & FN Spon, S. 43 - 53, 4 Abb., 26 Lit. |
| Dokumentenarten: | Buch |
| Level: | hoch mittel |