Weltstandsanalyse und Konsequenzen für die beschleunigte Leistungsentwicklung im Eiskunstlauf
Im Eiskunstlaufen wird das Wettkampfgeschehen der letzten Jahre von einer rasanten Schwierigkeitsentwicklung und zunehmenden Leistungsdichte geprägt. Vordere Platzierungen können nur über ein hohes Schwierigkeitsniveau und eine stabile Technik erreicht werden. Für Medaillenränge sind diese hohen Schwierigkeiten in attraktiven Programmen zu präsentieren.
Nationale Defizite fokussieren sich darin, dass neue, schwierige Elemente im Training zwar erlernt, jedoch unter Wettkampfbedingungen nur instabil gezeigt werden. Zum Stabilitätsproblem lassen sich unter sporttechnischer, konditioneller, lernmethodischer, psychologischer, struktureller und organisatorischer Sichtweise Ursachen identifizieren.
Für künftige Anschlussleistungen sind neue Strategien einer beschleunigten Leistungsentwicklung zu erarbeiten, die sowohl die sportliche Leistungsfähigkeit als auch das Schwierigkeitsniveau der Wettkampfprogramme erhöhen.
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| Schlagworte: | |
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| Notationen: | technische Sportarten |
| Veröffentlicht in: | Zeitschrift für Angewandte Trainingswissenschaft |
| Sprache: | Deutsch |
| Veröffentlicht: |
Aachen
2002
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| Online-Zugang: | https://open-archive.sport-iat.de/sponet/181068.pdf |
| Jahrgang: | 9 |
| Heft: | 1 |
| Seiten: | 136-144 |
| Dokumentenarten: | Artikel |
| Level: | hoch |