Assoziation zwischen Geschwindigkeitsverteilung und Wettkampferfolg auf Langdistanzen im Eisschnelllauf
(Relation between velocity distribution and competition success at long distances in speed skating)
Beim Eisschnelllauf wird empfohlen, auf Langstrecken eine gleichmässige Geschwindigkeit zu realisieren. In dieser Studie wurde geprüft, ob Eisschnellläufer im Wettkampf diese Anweisung befolgen und wie sich erfolgreiche im Gegensatz zu weniger erfolgreichen Sportlern verhalten. Von 46 weiblichen und 58 männlichen Eisschnellläufern wurden während eines offiziellen Wettkampfes die Zwischen- und Endzeiten für 3000 m bzw. 5000 m analysiert. Die Prüfung von Relationen zwischen der intraindividuellen Variation in der Laufgeschwindigkeit und der erzielten Wettkampfplatzierung erfolgte mit Hilfe der Rangkorrelation nach Spearman. Nach der ersten bis zur letzten Runde nahm sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern und unabhängig vom Leistungsniveau der Athleten die Geschwindigkeit ab. Die Korrelationsrechnung ergab für die weiblichen (r = 0.384, p = 0.009) wie für die männlichen (r = 0.288, p = 0.030) Läufer einen schwachen aber signifikanten Zusammenhang zwischen abnehmender Variation der Geschwindigkeit und besserer Platzierung. Im Wettkampf über die Langdistanz sind erfolgreiche im Gegensatz zu weniger erfolgreichen Eisschnellläufer/innen scheinbar eher in der Lage, eine gleichmässige Geschwindigkeit zu realisieren.
© Copyright 2008 Schweizerische Zeitschrift für Sportmedizin und Sporttraumatologie. Rub Media AG. All rights reserved.
| Subjects: | |
|---|---|
| Notations: | endurance sports training science |
| Published in: | Schweizerische Zeitschrift für Sportmedizin und Sporttraumatologie |
| Language: | German |
| Published: |
2008
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| Online Access: | https://edoc.unibas.ch/6421/ |
| Volume: | 56 |
| Issue: | 4 |
| Pages: | 168-171 |
| Document types: | article |
| Level: | advanced |