Sprint-training based on physiologic research
(Auf physiologischen Forschungsergebnissen aufgebautes Sprinttraining)
Der Beitrag faßt jüngste Ergebnisse verschiedener Studien zur Thematik der Trainingsbelastungsgestaltung im Eisschnellauf zusammen. Insbesondere wurden dabei Untersuchungsergebnisse aus Norwegen und Japan berücksichtigt.
Nach der darstellung der physiologischen Grundlagen wird auf das traditionele Verständnis zum Energiebedarf bei hochintensiven Belastungen eingegangen.
Eine Studie befaßte sich insbesondere mit der Spezifik des Trainings.
Eine zweite Studie untersuchte vom physiologischen Standpunkt her allgemein übliche Trainingsformen.
Die dritte dargelegte Studie informiert über ein sechswöchiges Training entsprechend eines speziellen Trainingsprotokolls.
Aus den Untersuchungen werden folgende praktische Hinweise abgeleitet:
Das Verhältnis Belastung - Erholung sollte 1:2 betragen. Begonnen werden kann mit 1:4, über ein Verhältnis von 1:3 kann auf das endültige Verhältnis von 1:2 hingearbeitet werden. Unmittelbar vor dem Wettkampf (Vor-Wettkampf-Woche) sollte wieder auf 1:4 zurückgegangen werden.
Das vorgeschlagene Sprinttraining kann je nach Sprintleistungsfähigkeit 2-3 Mal pro Woche ausgeführt werden. Das Sprinttraining sollte durch spezielles Starttraining sowie eine Kombination aus Start- und Sprinttraining komplettiert werden.
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| Schlagworte: | |
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| Notationen: | Biowissenschaften und Sportmedizin Ausdauersportarten |
| Veröffentlicht in: | Speedskating World |
| Sprache: | Englisch |
| Veröffentlicht: |
1996
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| Jahrgang: | 21 |
| Heft: | 14-16 |
| Dokumentenarten: | Artikel |
| Level: | hoch mittel |