Was nutzt es einem Trainer zu wissen, dass sein Sportler wettkampfängstlich ist?
(What benefit does a coach have when she/he knows that her/his athlete is scared by competitions?)
Warum sollte ein Trainer wissen, ob sein Sportler wettkampfängstlich ist?
Diese Frage stellte sich auch dem Projektteam im Zusammenhang ihres Forschungsauftrags des Bundesinstituts für Sportwissenschaft zum Thema "sportpsychologische Eingangsdiagnostik" (VF 08/10/06/2005-2006). Die Arbeitsgruppe hatte die Aufgabe erhalten, sportspezifische Messinstrumente zur Diagnostik von Wettkampfangst zu entwickeln und zu überprüfen. Da die praktische Anwendung und deren Nutzen von großer Bedeutung ist, wollte die Projektgruppe diesen Teil der Aufgabe vor allem in Kooperation mit dem Deutschen Ju-Jutsu Verband (DJJV) mittels verschiedener Verfahren intensiv in der Praxis des Leistungssports testen. Beispielsweise wurden mithilfe der im Forschungsprojekt konstruierten Sport Anxiety Scale (SAS-d) für sämtliche A- und B-Kaderathleten des DJJV individuelle Angstprofile erstellt. Diese wurden mit den Bundestrainern kommunikativ validiert und führten für einzelne Nationalmannschaftmitglieder bereits zu spezifischen sportpsychologischen Interventionen.
Im Folgenden wird über die konkrete Ausgestaltung dieser Zusammenarbeit zwischen "Wissenschaft und Praxis" berichtet.
© Copyright 2006 21. Internationaler Workshop "Talentsuche und Talentförderung" am 12./13. Juni 2006 in Mülheim an der Ruhr. All rights reserved.
| Subjects: | |
|---|---|
| Notations: | social sciences combat sports |
| Published in: | 21. Internationaler Workshop "Talentsuche und Talentförderung" am 12./13. Juni 2006 in Mülheim an der Ruhr |
| Language: | German |
| Published: |
2006
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| Online Access: | http://www.sportland.nrw.de/fileadmin/nachwuchsfoerderung/workshops/w_06/ak5-heckele.ppt |
| Document types: | electronical publication |
| Level: | intermediate |