Epikrise: Sporttauglichkeit bei Kampfsportlern mit Hepatitis-C-Infektion
Bei der Sporttauglichkeitsattestierung bei Kampfsportlern mit einer anamnestischen Hepatitis-C-Infektion sind zwei Aspekte zu beachten: 1. Besteht eine Eigengefährdung? 2. Besteht eine Fremdgefährdung? Um eine Fremdgefährdung auszuschließen, muss wiederholt ein negativer Virus-RNA-Nachweis im Blut geführt werden. Selbst dann sind erneute Virämien beschrieben, so dass eine regelmäßige Blutuntersuchung (in halbjährlichem Abstand) wichtig ist. Eine Eigengefährdung durch eine sportinduzierte Immunsuppression ist ebenfalls denkbar. Zu fordern sind aus diesem Grund regelmäßige Transaminasen-Kontrollen. Unter diesen Voraussetzungen kann eine Sporttauglichkeit attestiert werden.
Dtsch. Z. Sportmed., 51(2000)4, S. 137-138
© Copyright 2000 Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin. WWF-Verlagsgesellschaft. Alle Rechte vorbehalten.
| Schlagworte: | |
|---|---|
| Notationen: | Biowissenschaften und Sportmedizin Kampfsportarten |
| Veröffentlicht in: | Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin |
| Sprache: | Deutsch |
| Veröffentlicht: |
2000
|
| Online-Zugang: | https://www.germanjournalsportsmedicine.com/fileadmin/content/archiv2000/heft04/Simsch.pdf |
| Jahrgang: | 51 |
| Heft: | 4 |
| Seiten: | 137-138 |
| Dokumentenarten: | Artikel |
| Level: | mittel |