Schneller Anwurf aus der Anwurfzone: Der "Korridor" als Hilfe zur Beurteilung von verschiedenen Verhaltensweisen der Spieler bei der Anwurfausführung
Bei der Männer-WM 2023 wurde erstmals bei einem Großevent der Anwurf nach einem Gegentor aus einer Anwurfzone durchgeführt.
Den Analysen und Einschätzungen einiger Top-Trainer zufolge ist dadurch das Spiel durchaus noch einmal schneller geworden. Matches wie das Finale zwischen Dänemark und Frankreich oder auch das Spiel um Platz 3 zwischen Spanien und Schweden waren hochklassige High-Speed-Handballspiele.
Allerdings haben sich mit Einführung der Anwurfzone auch neue Spielsituationen ergeben, die eine klare und eindeutige Regelinterpretation erforderlich machen. Die IHF hatte dazu bereits im Vorfeld der WM entsprechende Leitlinien an die beteiligten Mannschaften ausgegeben, die sich vor allem auf Verhaltensweisen der zurücklaufenden Abwehrspieler im Zusammenhang mit der Anwurfausführung konzentrierten. Im Folgenden wird anhand von Beispielen aus den WM-Spielen diese Leitlinie ausführlich erläutert, die einen erkennbaren Einfluss auf das gesamte taktische Rückzugsverhalten einer Mannschaft nach einem erfolgreichen Angriffsabschluss haben.
Ganz wichtig auch ein Blick auf die bevorstehende Spielzeit: Nur Spieler, die wissen, wie die oftmals kniffligen Situationen rund um die Anwurfzone regeltechnisch beurteilt werden, können sich richtig verhalten und mitunter spielentscheidende Fehler vermeiden.
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| Schlagworte: | |
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| Notationen: | Spielsportarten |
| Tagging: | Tempospiel Strategie |
| Veröffentlicht in: | Handballtraining |
| Sprache: | Deutsch |
| Veröffentlicht: |
2023
|
| Jahrgang: | 45 |
| Heft: | 7 |
| Seiten: | 6--17 |
| Dokumentenarten: | Artikel |
| Level: | mittel |