Anthropometric and physical abilities profiles: US national skeleton team

Das Ziel der Studie war die Charakterisierung von Sprintfähigkeit, Anthropometrie und Kraft der unteren Extremitäten der Sportler der US-Nationalmannschaft im Skeleton. An den Untersuchungen nahmen 14 Athleten (7 männlich, 7 weiblich) teil. Die Sprintfähigkeit wurde über multiple Intervalle über Infrarot-Zeitmessung im aufrechten und "geduckten" Sprint ermittelt. Der "geduckte Sprint" erfolgte durch Schieben eines simulierten Skeletons auf Rädern auf Schienen auf einer Skeleton- und Bobanschubbahn. Bei den geduckten Sprintstarts wurden 70-85% der Zeiten des aufrechten Sprints erzielt. Die Mittelwerte für den Somatotyp der weiblichen Teilnehmerinnen waren: 3,5-3,5-2,1, die der Männer: 3,6-4,9-1,9. Kraft und Leistung der unteren Extremitäten wurden über Vertikalsprünge auf einer transportablen Plattform sowie Sprünge mit Zusatzlasten ermittelt. Sprunghöhe, Leistung Kraftentwicklungsrate und Peak-Kraft wurden aus den Kraft-Zeit-Werten bestimmt. Kraft und Leistung der unteren Extremitäten standen in enger Korrelation sowohl zu den Zeiten beim aufrechten als auch beim geduckten Sprint. Die Ergebnisse zeigen, dass diese Sportler starke Sprinter mit verschiedenem Körperbau - meist mesomorph - sind, und dass kräftigere Athleten meist bessere Starter sind.
© Copyright 2005 Sports Biomechanics. Routledge. All rights reserved.

Bibliographic Details
Subjects:
Notations:technical sports biological and medical sciences
Published in:Sports Biomechanics
Language:English
Published: Edinburgh 2005
Volume:4
Issue:2
Pages:197-214
Document types:article
Level:advanced