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Die Mediolateralität der distalen Funktionsachsen im Radsport. Relevante Interferenz zwischen frontalem Knieverlauf und plantarer Druckverteilung

Eine vertikale Kniebewegung aus frontaler Sicht wird im Radsport als Normverlauf der Beinachse angesehen. Abweichungen von dieser Linearität nach medial oder lateral gelten als Hinweis für eine Entstehung von Schmerzzuständen oder als Ursache für eine verringerte Leistungsfähigkeit. In diesem Zusammenhang werden materielle Unterstützungen der plantaren Schnittstelle als Lösungsansätze postuliert, um die mediolaterale Divergenz der Beinachse zu regulieren. Dabei liegt zwar eine funktionelle Abhängigkeit dieser beiden Parameter vor. Inwieweit der materialfokussierte Ansatz einer kausalen Beeinflussung im Sinne der funktionalen Verknüpfung gerecht wird, erscheint zumindest fragwürdig. Inhaltsverzeichnis 1 Einleitung 2 Überlastung und Intervention 2.1 Überlastungsschäden 2.2 Epidemiologie 2.2.1 Rennrad 2.2.2 Triathlon 2.2.3 Mountainbike 2.2.4 Fazit 2.3 Interventionsmaßnahmen 2.3.1 Bikefitting: Leistungsoptimierung und/oder Schmerzreduktion 2.3.2 Materielle Versorgung 2.3.3 Funktionelle Methoden 2.3.4 Fazit 2.4 Patho-mechanische Interaktion 2.4.1 Kommerzielle Angebote 2.4.2 Wissenschaftliche Untersuchungen 2.4.3 Fazit 2.5 Fazit: Überlastung und Intervention 3 Die Beinachse im Radsport 3.1 Die statische Referenzachse: Zustandsabweichung und axialer Status 3.1.1 Artikulare Determinanten der Beinachse 3.1.2 Gelenkmomente und Gelenkbelastungen 3.1.3 Mediolaterale Knieabweichung 3.2 Systemische Funktionskette 3.2.1 Selektive Funktion der Plantarschnittstelle 3.2.2 Segmentale Interferenz: Tibiarotation im Verlauf des Pedalzyklusses 3.2.3 Artikulare Relativposition 3.3 Die dynamische Referenzachse: Verlaufsabweichung und funktioneller Status 3.3.1 Die Achsenkonstruktion als Prozess 3.3.2 Mechanisch-funktionelle Diskrepanz: Der Breitenquotient 3.3.3 Dynamische Beinachse 3.3.4 Kniebewegungsmuster 3.3.5 Knieverlaufsformen 3.4 Fazit: Radsportspezifische Beinachse 4 Biomechanische Modalitätsfaktoren 4.1 Pedalspezifische Materialmodalitäten 4.1.1 Pedalzyklus als Sequenz 4.1.2 Click-Pedal und mediolateraler Versatz 4.1.3 Pedalabstand: Der "Q-Faktor" 4.2 Kurbelspezifische Materialmodalitäten 4.2.1 Bedeutung der 90°-Kurbelposition 4.2.2 Variation der Kurbellänge 4.3 Posturale Materialmodalität 4.4 Videometrische Messmodalitäten 4.4.1 Markerpunkte 4.4.2 Hautverschiebung 4.4.3 Parallaxe 4.4.4 Videometrische Messgröße 4.5 Pedographische Messmodalitäten 4.5.1 Funktionale Kette der Plantarschnittstelle 4.5.2 Mediolaterale Plantarpartition 4.5.3 Quantifizierung des Plantarstatus 4.5.4 Pedographische Messgröße 4.6 Fazit: Biomechanische Modalitätsfaktoren 5 Methodik. 5.1 Hypothesen 5.1.1 Unterschiedshypothesen 5.1.2 Zusammenhangs-Haupthypothese 5.1.3 Zusammenhangs-Nebenhypothesen 5.3 Messparameter 5.3.1 Messparameter Unterschiede 5.3.2 Messparameter Zusammenhänge 5.3.3 Messparameter-Übersicht 5.4 Analysesysteme 5.4.1 Videometrie 5.4.2 Pedographie 5.4.3 Rollentrainer 5.4.4 Pyro-Plattform 5.5 Stichprobe 5.6 Untersuchungsablauf 5.6.1 Vorbereitung und Durchführung 5.6.2 Statistische Auswertung 6 Ergebnisse 6.2 Unterschiede 6.2 Unterschiede 6.2.1 Einzelparameteranalyse 6.2.3 Interaktionseffekte 6.3 Zusammenhänge 6.4 Zusammenfassung der Ergebnisse 7 Diskussion 8 Fazit und Ausblick 9 Anhang 9.1 Tabellenverzeichnis 9.2 Abbildungsverzeichnis 9.3 Literaturverzeichnis
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Ausdauersportarten Naturwissenschaften und Technik Trainingswissenschaft
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Hamburg Kovac 2019
Schriftenreihe:Schriften zur Sportwissenschaft, 147
Online-Zugang:https://verlagdrkovac.de/978-3-339-10530-1.htm
Seiten:239
Dokumentenarten:Buch
Level:hoch