Altitude training at 2690 m does not increase total haemoglobin mass or sea level VO2max in world champion track cyclists

Von 8 männlichen Bahnradsportlern ( alle Goldmeaillengewinner und/oderWeltrekordhalter bei den Senioren oder Junioren)wurden vor und nach einem 31tägigem Höhentraining (2690m) Hämoglobinmasse (Hb Masse), VO2max, Individualleistung in einem simulierten 4000-m-Verfolgungsfahren (IP4000) und hämatologische Parameter der Erythrozytenbildung (RBC) ermittelt. Die abhängigen Variablen wurden am 3.-4. Tag, 8.-9. Tag und 20.-21. Tag nach dem Höhentraining untersucht. Ergebnisse: - Keine sign. Veränderung der Hb-Masse im Verlauf der Untersuchung, VO2max am 9. Tag sign. niedriger als die Ausgangswerte. - Mittlere Gesamtarbeit für IP4000 blieb unverändert, die höchste Gesamtarbeit an jedem der 3 Testtage nach dem Höhentraining war sign. erhöht (+4.3%), die niedrigste Gesamtarbeit war nicht sign. vermindert (-2.4%). - RBC-Kreatinspiegel war nach dem Höhentraining sign. erniedrigt, was auf eine Abnahme des Durchscnittsalters der RBC-Population verweist. - Die Messung der Retikulozytenzahl und von Serum-EPO, -Haptoglobin und -Bilirubin vor und nach dem Höhentraining ergab keinen Nachweis einer erhöhten RBC-Bildung. Es wird geschlußfolgert, daß die bekannte Wirkung des Höhentrainings, die Bildung der Eyrthrozyten zu stimulieren, für die untersuchte Population nicht eintritt. Es bleibt möglich, daß Höhentraining zur Verbesserung der Leistung im Flachland durch andere Mechanismen beiträgt, wie der Anstieg der anaeroben Kapazität.
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Bibliographic Details
Subjects:
Notations:biological and medical sciences endurance sports
Published in:Journal of Science and Medicine in Sport
Language:English
Published: 1998
Edition:Belconnen 1(1998)3, S. 156 - 170, 4 Abb., 1 Tab., zahlr. Lit.
Volume:1
Issue:3
Pages:156-170
Document types:article
Level:advanced intermediate