Power demands of the cycle leg during elite triathlon competition
Die Zulassung des Windschattenfahrens im Triathlon hat die physiologischen Anforderungen und die Wettkampfstruktur im Triathlon verändert. Dies gilt es näher zu beschreiben.
Die Möglichkeit des Windschattenfahrens erfordert - wie in Straßenrennen der Spezialisten - größere Kraftaufwendungen, beispielsweise um Lücken zu schließen, um den Pulk bzw. die gefahrene Geschwindigkeit halten zu können. Die Energiebereitstellung im Wettkampf kann sich deutlich von der herkömmlich im Training praktizierten unterscheiden.
Die Studie untersuchte die Leistung (absolut und relativ zum Körpergewicht), Tretfrequenzen, Gangwechsel, Herzfrequenzen sowie Geschwindigkeiten der Triathleten in einem internationalen Wettbewerb. Die Kader waren Mitgleider der australischen Nationalemannschaft (ein Mann sowie zwei Frauen). In einem Weltcuprennen 1997 wurden die Daten oben genannter Parameter alle 2 s aufgezeichnet. Der Mann und eine der beiden Frauen (M und F2) bfuhren das gesamte Rennen über im großen Feld, die andere Frau (F1) gehörte bis zur Hälfte des Rennens zu einer Zweier-Führungscrew, bis sich dann zwei weitere Athletinnen hinzugesellten.
Ergebnisse:
Die Leistungen schwankten über das Rennen erheblich (von 0 bis 950 W bzw. 0-154 W/kg beim Mann und 0-600W bzw. 10 W/kg bei den Frauen). Eine gewise Symmetrie war im Zudsammenhang mit dem jeweiligen Beginn der sechs zu fahrenden Runden ablesbar. Während die Spitzenwerte der Leistung hoch einzustufen sind, wird hervorgehoben, daß die mittleren Kraftwerte für den Mann und die Frauen keine größeren Unterschiede aufwiesen. Während der meisten Runden gab es zahlreiche Abschnitte, auf denen die SportlerInnen ihre geschätzte Schwellenleistung deutlich überschreiten mußten, aber ebenso Abschnitte, wo die Athleten relativ leicht hinter oder im Pulk rollten, mitunter bis zu 20 s. Die Herzfrequenz schwankte weniger stark als die verrichtete Arbeit (Schwankungsbreite über die einzelnen Runden 15-20 Schläge).
Die Unterscuhungen verdeutlichen den stochastischen Charakter des ITU-Kurses von Sydney, insbesondere für die im großen Pulk fahrenden Athleten.
(Siehe auch in: "2nd INSEP International Triathlon Congress - European Symposium "Triathlon Sydney 2000". INSEP (Hrsg.), 1998. - S. 224-230,
L319 / I.L.11. / 25829, ISBN: 2-86580-102-0)
© Copyright 1998 Symposium Européen Triathlon Sydney 2000. All rights reserved.
| Subjects: | |
|---|---|
| Notations: | endurance sports |
| Published in: | Symposium Européen Triathlon Sydney 2000 |
| Language: | English |
| Published: |
1998
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| Edition: | Paris: INSEP (Hrsg.), 1998. - S. 56 |
| Document types: | book |
| Level: | advanced intermediate |